Auto & Umwelt

Volkswagen: Bluemotion

Aus dem Hause Volkswagen rollen Fahrzeuge mit optimiertem Spritverbrauch unter dem Label "Bluemotion" aus den Werkshallen.



Lehre aus dem Lupo-Debakel

VW hat dabei aus dem Debakel mit dem Dreiliterauto Lupo gelernt und verzichtet bei seinen Öko-Autos auf den Einsatz hochpreisiger Materialien und Technologien. Der Ansatzpunkt ist eine Verringerung des Luftwiderstands durch Verbesserungen an der Karosserie und die Tieferlegung des Fahrzeugs. Durch den Einsatz von Leichtlaufreifen wird der Rollwiderstand verringert. Außerdem kommt beim Getriebe in den oberen Gängen eine längere Übersetzung zum Einsatz.



Polo als Vorreiter

Der Vorreiter unter den Bluemotion-Fahrzeugen war ein Polo im Jahre 2006, im Folgejahr hat der Passat für viel Aufsehen gesorgt. In der zweiten Jahreshälfte sind weitere Modelle in optimierter Form auf den Markt gekommen, unter anderem Golf, Golf Plus, Golf Variant und Jetta. Wegen seiner enorm weiten Verbreitung soll hier der Golf BlueMotion als Beispiel dienen. Gegenüber dem Standard-Modell sinkt hier der Normverbrauch von 5,1 auf 4,5 Liter je 100 Kilometer, also um rund zwölf Prozent.

Zum Einsatz kommt ein gewöhnlicher 1,9 Liter TDI-Motor, bei dem die Leerlaufdrehzahl gedrosselt worden ist. Außerdem sorgen eine längere Übersetzung der Gänge drei, vier und fünf, sowie Verbesserungen der Aerodynamik (Sportfahrwerk, verkleideter Unterboden, fast geschlossener Kühlergrill) im Verein mit Leichtlaufreifen für einen geringeren Spritverbrauch.



Aufpreis 315 Euro

Das Bluemotion-Modell gibt es für einen Aufpreis von rund 315 Euro. Kritiker sehen allerdings das Potenzial der Einsparmöglichkeiten nicht ausgereizt. So bietet Volkswagen ihrer Ansicht nach das Label Bluemotion nur für einen zu kleinen Kreis an. Kunden, die eine bessere Ausstattungslinie usw. wünschten, hätten keinen Zugriff auf das Spar-Banner.

Die Forderung, die sich damit verknüpft, ist, dass sämtliche Golf TDI mit einem Teil der Optimierungen versehen werden, um den Verbrauch einer wesentlich größeren Fahrzeugflotte zu senken: Etwas weniger pro Auto, dafür bei allen.


 
 

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