a3kornblume
[size=0,5]Sportliche Kleinwagen stehen gegenwärtig hoch im Kurs. Vor allem die Importeure peppen in bester GTI-Tradition ihre unscheinbaren Stadtflitzer zum PS-Protz auf. Jetzt macht auch Ford nach langer Pause wieder mit: Gegen Wettbewerber wie den Renault Clio Sport, den Peugeot 206 RC oder den Seat Ibiza Cupra tritt ab März 2005 der neue [b]Fiesta ST[b] mit 110 kW/150 PS an. Preis für den flotten und mit Klimaanlage, CD-Radio und ESP nahezu komplett ausgestatteten Kölner: ab 17 850 Euro.
ST steht für "Sports Technology" und ziert auch die Topmodelle der Focus- und Mondeo-Baureihe. Anders als beim Focus ST 170 - dessen neue Generation im nächsten Jahr erwartet wird - und beim Mondeo ST 220 verzichtet Ford beim kleinsten Sportler auf den Zusatz der PS-Zahl im Namen. Dabei darf der Fiesta ST durchaus protzen: Denn der Neue übertrifft das bisher stärkste Modell der Baureihe, den 1,6-Liter-Benziner mit 74 kW/100 PS, noch einmal um 50 PS.
Ebenfalls nicht protzig, aber selbstbewusst ist der nur als Zweitürer erhältliche Sportler im äußeren Auftritt. Tief herunter gezogene Stoßfänger mit großem Lufteinlass und Nebelscheinwerfern, schicke 16-Zoll-Leichtmetallfelgen und der optionale Heckspoiler verleihen dem sonst eher schlicht gestrickten Kleinwagen eine kraftvolle Optik. Auch den Innenraum haben die Kölner mit jenen Attributen verfeinert, mit denen man üblicherweise Sportlichkeit zum Ausdruck bringen will: mit einem handlichen Lederlenkrad, Sportsitzen und einer Pedalerie mit Edelstahlbeschlag.
Die dynamischen Ansprüche, welche die Innen- und Außenoptik des Fiesta vermitteln, erfüllt der Motor bestens. Der drehfreudige 2,0-Liter-Duratec-Benziner, der auch im neuen Focus und im Mondeo eingesetzt wird, hat mit dem rund 1 140 Kilogramm wiegenden Kleinwagen leichtes Spiel und beschleunigt ihn in 8,4 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h. In Verbindung mit dem im Vergleich zum Basis-Fiesta tiefer gelegten und straffer abgestimmten Fahrwerk, das hart, aber nicht unkomfortabel ist, sowie der direkter ausgelegten Lenkung, empfiehlt sich der ST vor allem für die Landstraße.
Dort erweist er sich dank seiner satten Straßenlage und seiner Handlichkeit als erstaunlich wendig und agil. Wer es mit der Kurvenjagd übertreibt, wird vom serienmäßigen ESP wieder eingefangen. Der von Ford angegebene Durchschnittsverbrauch von 7,4 Litern Super auf 100 Kilometern lässt sich bei solcher Fahrweise allerdings nicht einhalten. Angemessen sportlich sind auch die kurzen Schaltwege, die allerdings etwas exakter geführt sein dürften. Auch einen sechsten Gang, der auf der Autobahn Verbrauch und Geräuschentwicklung im Rahmen halten könnte, hätte Ford dem bis zu 208 km/h schnellen Sprinter ruhig spendieren dürfen.
Sportliche Kleinwagen haben bei Ford eine lange Tradition, die bis zum Fiesta XR2 von 1981 zurückreicht, wurden aber in den vergangenen zehn Jahren vernachlässigt. Jetzt soll der ST verlorenes Terrain zurückerobern. Große Stückzahlen wird er gleichwohl nicht einfahren: Das Unternehmen erwartet pro Jahr 750 Einheiten in Deutschland. Mit der Baureihe können die Kölner aber ohnehin zufrieden sein. In einer umkämpften Fahrzeugklasse, die Anteile am Gesamtmarkt verliert, liegt der Fiesta nach den ersten zehn Monaten des Jahres bei rund 41 200 Neuzulassungen in Deutschland und damit auf Vorjahresniveau. [/size]
Krass. Um das Beispiel von oben mal aufzugreifen: Der `Top-Fiesta` legte damals mit unter 100PS los (was zu der Zeit schon viel war für `nen Kleinwagen).
Bin mal gespannt wo in diesem Segment die Reise hin geht
Gruß
a3kornblume
P.S.: Hier ein Bild vom Fiesta ST

ST steht für "Sports Technology" und ziert auch die Topmodelle der Focus- und Mondeo-Baureihe. Anders als beim Focus ST 170 - dessen neue Generation im nächsten Jahr erwartet wird - und beim Mondeo ST 220 verzichtet Ford beim kleinsten Sportler auf den Zusatz der PS-Zahl im Namen. Dabei darf der Fiesta ST durchaus protzen: Denn der Neue übertrifft das bisher stärkste Modell der Baureihe, den 1,6-Liter-Benziner mit 74 kW/100 PS, noch einmal um 50 PS.
Ebenfalls nicht protzig, aber selbstbewusst ist der nur als Zweitürer erhältliche Sportler im äußeren Auftritt. Tief herunter gezogene Stoßfänger mit großem Lufteinlass und Nebelscheinwerfern, schicke 16-Zoll-Leichtmetallfelgen und der optionale Heckspoiler verleihen dem sonst eher schlicht gestrickten Kleinwagen eine kraftvolle Optik. Auch den Innenraum haben die Kölner mit jenen Attributen verfeinert, mit denen man üblicherweise Sportlichkeit zum Ausdruck bringen will: mit einem handlichen Lederlenkrad, Sportsitzen und einer Pedalerie mit Edelstahlbeschlag.
Die dynamischen Ansprüche, welche die Innen- und Außenoptik des Fiesta vermitteln, erfüllt der Motor bestens. Der drehfreudige 2,0-Liter-Duratec-Benziner, der auch im neuen Focus und im Mondeo eingesetzt wird, hat mit dem rund 1 140 Kilogramm wiegenden Kleinwagen leichtes Spiel und beschleunigt ihn in 8,4 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h. In Verbindung mit dem im Vergleich zum Basis-Fiesta tiefer gelegten und straffer abgestimmten Fahrwerk, das hart, aber nicht unkomfortabel ist, sowie der direkter ausgelegten Lenkung, empfiehlt sich der ST vor allem für die Landstraße.
Dort erweist er sich dank seiner satten Straßenlage und seiner Handlichkeit als erstaunlich wendig und agil. Wer es mit der Kurvenjagd übertreibt, wird vom serienmäßigen ESP wieder eingefangen. Der von Ford angegebene Durchschnittsverbrauch von 7,4 Litern Super auf 100 Kilometern lässt sich bei solcher Fahrweise allerdings nicht einhalten. Angemessen sportlich sind auch die kurzen Schaltwege, die allerdings etwas exakter geführt sein dürften. Auch einen sechsten Gang, der auf der Autobahn Verbrauch und Geräuschentwicklung im Rahmen halten könnte, hätte Ford dem bis zu 208 km/h schnellen Sprinter ruhig spendieren dürfen.
Sportliche Kleinwagen haben bei Ford eine lange Tradition, die bis zum Fiesta XR2 von 1981 zurückreicht, wurden aber in den vergangenen zehn Jahren vernachlässigt. Jetzt soll der ST verlorenes Terrain zurückerobern. Große Stückzahlen wird er gleichwohl nicht einfahren: Das Unternehmen erwartet pro Jahr 750 Einheiten in Deutschland. Mit der Baureihe können die Kölner aber ohnehin zufrieden sein. In einer umkämpften Fahrzeugklasse, die Anteile am Gesamtmarkt verliert, liegt der Fiesta nach den ersten zehn Monaten des Jahres bei rund 41 200 Neuzulassungen in Deutschland und damit auf Vorjahresniveau. [/size]
Krass. Um das Beispiel von oben mal aufzugreifen: Der `Top-Fiesta` legte damals mit unter 100PS los (was zu der Zeit schon viel war für `nen Kleinwagen).
Bin mal gespannt wo in diesem Segment die Reise hin geht
Gruß
a3kornblume
P.S.: Hier ein Bild vom Fiesta ST


