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BMW Sauber
Die Fahrer
Nick Heidfeld
Wie üblich in Formel 1-Kreisen gehört auch bei Nick Heidfeld das Kart zu den Ursprüngen des Rennfahrberufes, dem ist eine Zweirad-Episode vorangegangen: Das Motocross-Fahren hat Heidfeld allerdings nach einem heftigen Unfall aufgegeben.
Um die Anfänge im vierrädrigen Motor-Sport ranken sich einige Geschichte, so ist Heidfeld erst nach einigen Schwierigkeiten in die Lage versetzt worden, ein Kart zu fahren: Zunächst galt er als zu klein dafür. Angesichts des offenkundigen Talents hat er sich schließlich einen Zugang erkämpfen können.
Nach diversen Zwischenstationen ist Heidfeld im Jahr 2000 zur Formel 1 gekommen. Er hat zunächst bei dem Rennstall Prost angefangen, wo er Teamkollege von Jean Alesi war, beide hatten mit technischen Schwierigkeiten ihrer Fahrzeuge zu kämpfen und blieben erfolglos.
Dem Engagement bei Prost schloss sich eine dreijährige Zeit als Fahrer bei Sauber-Petronas an, dem Vorgänger-Rennstall des jetzigen BMW-Sauber-Teams. 2001 erreichte Heidfeld erstmals das Podium, als Siebter beendete er die WM im Gesamtklassement.
Nach der guten Saison 2001 schloss sich ein doppeltes Tief in den beiden Folgejahren an, was vor allem auf die verwendeten Reifen aus dem Hause Bridgestone zurückgeführt wird. Peter Sauber hat schließlich die Saison 2004 nicht mehr mit Heidfeld bestreiten wollen, der daraufhin zu Jordan gewechselt ist, das für ihn allerdings keine herausragenden Ergebnisse eintrug.
Williams-BMW bildete die nächste Etappe, auf der er zweimal einen zweiten Rang erringen konnte. Seit 2005 ist Heidfeld bei BMW Sauber engagiert, die beste Platzierung in der Saison 2006 war ein dritter Rang.
Heidfeld hat mittlerweile 121 Rennen bestritten und dabei sechsmal das Podium der Bestplatzierten betreten können. Ein Sieg steht noch aus, 105 WM-Punkte hat er bislang erreicht.
Robert Kubica
Die Nummer zwei im Hause BMW-Sauber ist der Pole Robert Kubica, der vor seinem Engagement in der Formel 1 unter anderem in der Renault-World-Series gefahren ist. Ende 2005 hat Kubica seine Feuertaufe in Barcelona mit einem Renault erhalten, anschließend war er bei BMW Sauber als Testfahrer unter Vertrag.
Es ist der Ausfall von Jacques Villeneuve gewesen, der Kubica die Chance gegeben hatte, sich zu beweisen. Der Pole hat sich unter widrigsten Umständen beim Großen Preis von Ungarn im Jahr 2006 halten können, auch wenn sein errungener siebter Platz schließlich annulliert wurde. Der Lohn hieß: Stammfahrer bei BMW Sauber.
Mittlerweile hat Kubica einmal das Podium erreich und in seinen zehn Rennen 18 WM-Punkte gesammelt.
Das Team
Sebastian Vettel heißt der Testfahrer des BMW Sauber-Teams, der seit Mitte 2006 engagiert ist. Vorangegangen ist das übliche Kartfahren, weiterhin diverse Auftritte in unterschiedlichen Formel-Rennen, darunter die Formel 3 Euroserie. Kurzzeitig stand zur Debatte, dass Kubica und Vettel das zweite Cockpit teilen sollten.
Timo Glock hat seine Formel 1-Karriere 2004 beim Team Jordan gestartet, wo er als Testfahrer tätig war. In seinem ersten Rennen konnte er den siebten Platz erreichen und zwei WM-Punkte einstreichen. Nach einem Intermezzo zu der Champ Car World Series und der Formel-GP2 ist er jetzt als zweiter Testfahrer für BMW Sauber tätig.
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