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Ferrari
Die Fahrer
Felipe Massa
Zu den Gründen, weshalb Michael Schumacher mit dem Formel 1-Fahren aufgehört hat, gehört auch sein Teamkollege Felipe Massa. Er wolle ihm nicht die Karriere zerstören, meinte Schumacher, als der Rennstall Kimi Räikkönen verpflichtet hatte.
Massa ist kein unbeschriebenes Blatt im Rennsport. Er hat bereits 75 Rennen absolviert, darunter vier siegreich beenden können. Neunmal reichte es für einen Platz auf dem Podium, insgesamt hat Massa 134 WM-Punkte erringen können.
Motorsportlich ist Massa seit dem Jahr 1990 aktiv, in diesem Jahr ist er seine ersten Kart-Rennen gefahren. Acht Jahre später folgte der erste Auftritt in der Formel Chevrolet Serie in Brasilien, im Folgejahr konntr er diese für sich entscheiden. 2000 folgte der Sprung über den Atlantik nach Europa, wo er die italienische und europäische Formel Renault mitmachte und beide Meisterschaften gewonnen hat.
2002 schloss sich der Start in der Formel 1 an, für das Team Sauber-Petronas konnte er in 17 Rennen vier WM-Punkte erringen. Im Jahr darauf ist Massa zu Ferrari gewechselt, wo er zunächst als Testfahrer tätigt war. Nach seiner Rückkehr zu Sauber-Petronas blieb er bis 2005 bei diesem Team, jeweils sind vierte Plätze seine besten.
2006 schloss sich der erneute Wechsel zu Ferrari an, wo er als Team-Kollege von Michael Schumacher seine Runden drehte. In der Türkei konnte er seinen ersten Grand-Prix-Sieg erringen, ein weiterer schloss sich mit dem Grand Prix in Brasilien an.
Kimi Räikkönen
Im Gegensatz zu seinem Teamkollegen Massa hat Kimi Räikkönen bereits eine auffällige Karriere hinter sich – sicherlich ein Grund, warum er von Michael Schumacher als eigener Nachfolger für die Zeit nach seinem Rücktritt empfohlen worden ist. Das zeigt schon der Blick auf die Statistik, die bei 110 Rennen zehn Siege und stolze 39 Rennen mit Sprung aufs Podium aufweist. Was noch fehlt, ist der WM-Titel.
Kimi Räikkönen ist 2001 zur Formel 1 gekommen, in dem Jahr, in dem der andere bekannte und berühmte Finne, Mika Häkkinen, sein letztes Jahr absolvierte. Wie Massa hat Räikkönen als Team Sauber-Petronas in seinem Lebenslauf stehen: Ein Jahr ist er für diesen Rennstall gefahren und hat neun Punkte errungen – so wenig, wie danach nicht mehr.
Räikkönen kann sich rühmen, bereits zweimal weiterempfohlen worden zu sein, denn Mika Häkkinen hat ihm McLaren-Mercedes als Team ans Herz gelegt und umgekehrt. Von 2002 bis 2006 ist Räikkönen für diesen Rennstall gefahren, mit dem Höhepunkt der Saison 2005, als er sich nur Fernando Alonso geschlagen geben musste. Die chronische Unzuverlässigkeit seines Gefährts war dafür wesentlich verantwortlich.
Auch ohne das Traum-Duo Schumacher / Räikkönen hat Ferrari eine gute Antwort auf den Ausfall seines bisherigen Top-Fahrers gefunden.
Das Team
In der zweiten Reihe hinter den Stammfahrern halten sich bei Ferrari die Reservisten bereit. Einer davon ist Luca Badoer, der auf 48 Rennen zurückblicken kann, wobei bislang weder ein Sieg noch ein Sprung aufs Treppchen geglückt ist. Badoer hält den Rekord mit den meisten absolvierten Rennen, ohne je einen WM-Punkt erzielt zu haben. Vor Ferrari war er bei den Teams Lola, Minardi und Forti tätig.
Auch Marc Gené Guerrero ist mit 36 bestrittenen Rennen kein unbeschriebenes Blatt mehr, doch fehlen auch in seiner Karriere sowohl Siege als auch Podiumsplätze, immerhin hat er fünf WM-Punkte erringen können. Vor Ferrari war er bei Minardi und Williams engagiert.
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