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Honda
Die Fahrer
Jenson Button
Der Brite Jenson Button hat bereits eine bewegte Formel 1-Karriere hinter sich: Für die Teams Williams, Benetton, Renault, BAR und Honda ist er schon tätig gewesen. Im Gegensatz zu Fahrern wie Michael Schumacher, der über Jahre hinweg bei einem einzigen Team (Ferrari) tätig gewesen ist, wirkt das unstet und ist vielleicht ein Grund dafür, dass Button der große Erfolg bislang verwehrt worden ist.
Und tatsächlich lassen sich Indizien finden, die dafür sprechen, dass es keineswegs die fahrerische Qualität des Briten ist, die ihm bislang größere Weihen vorenthalten haben. Gleich zweimal ist er „abgeschoben“ worden, zunächst von Williams zu Benetton, weil Williams unbedingt Juan Pablo Montoya hinter das Steuer des Boliden haben wollte. Zum zweiten Mal geschah das bei Renault – hier verdrängte ihn Fernando Alonso.
So könnte es durchaus sein, dass Button mit einem konkurrenzfähigen Auto in der Lage sein sollte, die bislang erzielten Erfolge auszubauen. In der Statistik stehen 123 Rennen, ein Sieg und 15 Podiumsplätze, darüber hinaus 223 WM-Punkte. Kämpferqualitäten sind klar vorhanden, wie der einzige Sieg beweist: Beim GP von Ungarn im Jahre 2006 hatte Button sich vom 14. Startplatz nach vorn kämpfen müssen.
Rubens Barrichello
Wenn man so will, ist der zweite Fahrer bei Honda, Rubens Barrichello, eine Art "Schattenmann": Während seiner Zeit bei Ferrari, die seine erfolgreichste gewesen ist, hat sich Barrichello immer der Nummer eins im Team, Michael Schumacher unterordnen müssen. Trotzdem hat er in dieser Zeit zahlreiche Erfolge errungen, unter anderem die Vize-Weltmeisterschaften 2002 und 2004.
Der Brasilianer blickt so bei seinen 238 Rennen, die ihm Rang drei in der Ewigenliste eintragen, bereits auf neun Siege und 61 Podiumsplätze zurück, 519 WM-Punkte hat er bereits erringen können.
Zweifellos hat Barrichello außerordentliche fahrerische Qualitäten beweisen können, als er mit technisch unterlegenen Autos etwa im Jordan-Team gute Ergebnis erzielen konnte, doch nach dem Engagement bei Ferrari, das oft das beste Auto im Feld stellte, wird es bei Honda schwer, an die Erfolge anzuknüpfen.
Das Team
Die Nummer drei im Honda-Team ist der Österreicher Christian Klien, der im Jahr 2003 zur Formel 1 gestoßen ist und bislang bei den Teams Jaguar und Red Bull engagiert war. Klien hat 47 Rennen bestritten, dabei weder einen Podiumsplatz noch einen Sieg errungen, immerhin aber 14 WM-Punkte. Sein erstes Rennen hat Klien im Jahr 2004 bestritten, 2006, bei GP in Monaco, fiel er auf einem aussichtsreichen Platz durch technischen Defekt aus, was die Premiere eines Podiumsplatzes letztlich verhinderte.
Dem Engagement bei Honda sind erheblicher Querelen bei seinem vorherigen Arbeitgeber vorangegangen, die letztlich zu einer Entlassung geführt haben.
Der vierte Fahrer im Team Honda ist Mike Conway, der neben seiner Testfahrer-Tätigkeit auch in der GP2 fahren wird. Vorangegangen ist diesem Engagement das Auftreten als Fahrer in diversen Formelklassen, wie der Formel Ford oder Renault, sowie der Formel 3.
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