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Red Bull Racing



Die Fahrer


David Coulthard

Der aus Schottland stammende Rennpilot David Coulthard gehört zu den dienstältesten Fahrern in der aktuellen Formel 1-Saison und ist dazu auch noch ein durchaus erfolgreicher. Zwar ist ihm der WM-Titel verwehrt geblieben, aber allein die 511 Zähler auf dem Konto für WM-Punkte sprechen Bände: Damit liegt er auf dem fünften Rang hinter Michael Schumacher, Alain Prost, Ayrton Senna und Rubens Barrichello. Coulthard weiß, wie man erfolgreich Autorennen fährt. 13 Siege hat er eingefahren, 61-mal stand er auf dem Podium.

Es ist fast müßig zu erwähnen, dass auch bei Coulthard am Anfang der Karriere das Herumdüsen im Kart stand. Weitere Stationen waren die Formel Ford 1600 und Formel 3000, ehe es im Jahr 1994 mit der Formel 1 losging. Das erste Team für das Coulthard fuhr, war Williams Renault, zunächst als Testfahrer.

Eine tragische Episode, nämlich der Tod von Ayrton Senna, ging dem Debüt Coulthards voraus: Im GP von Spanien fuhr er sein erstes Rennen. Nach zwanzig weiteren gelang ihm der erste Sieg.

Nach zwei Jahren ist Coulthard zu McLaren-Mercedes gewechselt. Hier hat er zwischen 1996 und 2004 insgesamt 155 GP gefahren, eine Stetigkeit, die Michael Schumacher bei Ferrari übertreffen konnte. Mit McLaren-Mercedes verbindet sich Coulthards größter Erfolg, nämlich die Vizeweltmeisterschaft im Jahr 2001.

2005 musste der schotte dem aufstrebenden Juan Pablo Montoya weichen, er wechselte zu Red Bull Racing und konnte für das Team bislang die meisten Punkte erzielen.




Mark Webber

Deutlich weniger prominent ist der zweite Fahrer aus dem Red Bull Racing Rennstall: Mark Webber hat zwar bereits 92 Rennen gefahren, ist aber nur ein einziges Mal auf dem Podium gelandet. Ein Sieg steht damit noch aus, immerhin konnte er bereits 69 WM-Punkte verbuchen.

Nach der üblichen Tour durch den Kartbereich ist Webber in der Formel Ford Meisterschaft eingestiegen und hat diese 1994 gewonnen. Bis 1999 folgten weitere Engagements, auch in der Formel 3000. Ende des vorigen Jahrtausends hat Webber den Sprung in die Formel 1 geschafft, zunächst als Testfahrer für Arrows und Benetton.

Doch das Debüt erfolgte er im Team von Minardi im Jahr 2002. Im Folgejahr fuhr er für Jaguar, 2005 folgte der Wechsel zu Williams, das allerdings die Option auf die Verlängerung eines Zweijahresvertrages nicht wahrnahm. So erfolgte der Wechsel zu Red Bull Racing.




Das Team


Die Nummer drei im Team von Red Bull Racing kommt aus den Niederlanden und heißt Robert Michael Doornbos, der bislang elf Rennen in der Formel 1 bestritten hat, ohne etwas Zählbares zu erzielen: Fehlanzeige sind Siege, Podiumsplätze und WM-Punkte.

Seine Sporen in der Formel 1 hat Doornbos beim Team von Minardi verdient, für das er achtmal ins Rennen ging und sechsmal das Ziel erreichte. Durch den Kauf von Minardi gelangte der Rennstall zu Red Bull Racing, Doornbos hat drei Rennen für den neuen Rennstall gefahren.

Der offizielle Testfahrer des Red Bull Teams ist Michael Ammermüller. Dieser hat bislang noch kein Rennen bestritten, die Erfahrungen als Rennfahrer sammelte Ammermüller im Kartbereich, gefolgt von der Formel Renault 2000 und der Formel GP2. Hier wird er auch im laufenden Jahr fahren.



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Fahrerwertung Top 10
Pos. Fahrer Pkt.
1 L. Hamilton 98
2 F. Massa 97
3 K. Räikkönen 75
4 R. Kubica 75
5 F. Alonso 61
6 N. Heidfeld 60
7 H. Kovalainen 53
8 S. Vettel 35
9 J. Trulli 31
10 T. Glock 25
Stand 02.11.2008

Teamwertung
Pos. Team Pkt.
1 Ferrari 172
2 McLaren 151
3 BMW Sauber 135
4 Renault 80
5 Toyota 56
6 Scuderia Toro R. 39
7 Red Bull Racing 29
8 Williams 26
9 Honda 14
10 Forca India -
11 Super Aguri F1 -
Stand 02.11.2008
 

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