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Spyker F1
Wie viele andere Formel 1-Teams in der Saison 2007 ist auch Spyker Ferrari nur auf den ersten Blick frei von Tradition. Die Statistik sieht den Grand Prix in China im Jahr 2006 als Beginn des Rennsport-Abenteuers dieses Teams, ganze zehn Rennen sind demnach bislang gefahren worden, doch das stimmt so nicht bzw. nicht ganz.
Spyker Ferrari ist entstanden durch die Übernahme des Midland F1 Racing Teams durch Spyker während der Saison 2006. Während der Vorsaison ist das Team mit russischer Lizenz unter dem Namen Spyker F1 Team gefahren. Kurios ist die kurze Lebensdauer von MF1 Racing, denn das Team hat zuvor den Traditions-Rennstall Jordan gekauft. Dem ersten russische Team der Formel 1-Geschichte war damit nicht mehr als ein Zwischenspiel beschieden.
Mit dem Einstieg von Spyker und dem Motorenvertrag mit Ferrari sind die finanziellen und technischen Voraussetzungen nicht schlecht, im Verlauf der Saison auf sich aufmerksam zu machen. Das Spyker-Team hängt dabei die Trauben bewusst recht niedrig: Man will möglichst viele Zielankünfte realisieren, die Weiterentwicklung des Boliden F8-VII im Verlauf der Saison soll den Fahrern dann mehr Potenzial zur Verfügung stellen. Beim Personal ist bei Spyker zu spüren, dass man auf die Zukunft setzt.
Die Geschichte
Wenn auch die Geschichte von Spyker Ferrari erst am Anfang steht, sind die historischen Wurzeln des Teams unverkennbar. Denn über die Zwischenstation MF1 ist Spyker dem Jordan-Team entsprungen, einem Rennstall, der mehr als 250 Rennen bestritten hat und dabei vier Siege und 291 WM Punkte erreichen konnte. In der Fahrer- und Konstrukteurs-WM konnte Jordan als größten Erfolg je einen dritten Platz erringen.
Interessant ist das Team vor allem wegen der zahlreichen prominenten Fahrer, die einen Jordan gesteuert haben. Michael Schumacher gehört dazu, Rubens Barrichello, Damon Hill und auch Ralf Schumacher.
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