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Super Aguri F1
Das hätte sich Ralf Schumacher vor Saisonbeginn sicherlich auch nicht träumen lassen: Takuma Sato aus dem Rennstall Super Aguri-Honda liegt nach sieben Rennen in der Saison 2007 mit vier errungenen WM Punkten vor dem Spitzenfahrer des anderen japanischen Teams Toyota. Schumacher hat es bislang nur auf zwei Pünktchen gebracht und maßlos enttäuscht.
Sato hat mit seinen Erfolgen in der laufenden Saison maßgeblich dazu beigetragen, das Super Aguri in insgesamt 25 Rennen mittlerweile vier Punkte aufzuweisen hat und damit die Vorsaison deutlich übertreffen konnte.
Das japanische Team ist schon länger im Rennsport engagiert, allerdings erfolgte er 2006 der Eintritt in die höchste Klasse Formel 1. Zuvor war man in der amerikanischen Indy Racing League angetreten. Es war nicht ganz einfach, den Sprung in die Formel 1 zu schaffen, denn das Team hatte die nötigen Voraussetzungen nicht fristgerecht nachweisen können und kam nur auf Umwegen noch in den Wettbewerb hinein.
In der ersten Saison hat sich das Team nicht mit Ruhm bekleckern können, im Gegenteil. Der Fahrer Yuji Ide, ein Neuling, musste auf Druck der FIA seinen Platz räumen: Er wurde wegen indiskutabler Leistungen als „rollende Schikane“ bezeichnet, schließlich verlor er die Superlizenz, die Berechtigung, am Formel 1-Rennsport teilzunehmen.
Super Aguri fährt mit Motoren von Honda, mit dem Gerangel um die vorderen Plätze im Gesamtklassement hat das Team nichts zu tun, die Motivation dürfte allerdings nach den zarten Erfolgen von Sato gestiegen sein. Immerhin rangiert das Team auf Rang 8 vor Honda, STR Ferrari und Spyker Ferrari.
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