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Toyota
Die Fahrer
Ralf Schumacher
Rund zehn Jahre ist es her, dass Ralf Schumacher sein erstes Formel 1-Rennen bestritten hat. Seitdem hat er in 167 Grand Prix sechs Siege errungen und 27 mal das Podium erreicht, eine Leistung, die ihm 325 WM-Punkte aufs Konto geschaufelt hat. Schumacher gehört damit zu den erfahrenen Fahrern im Feld der Formel 1, wenngleich ihm der große Erfolg in Form eines WM-Titels bislang verwehrt geblieben ist.
Die Ursprünge der Rennfahrer-Karriere liegen im Kart-Fahren, 1992 startete Schumacher in der Formel Junior, zwei Jahre später in der Formel 3. Der Wechsel in die japanische Formel 3000 brachte ihm im Jahr 1996 den ersten Titel ein. Das sollte das Sprungbrett in die Formel 1 sein.
Zu Beginn seiner Karriere ist Schumacher 1997 und 1998 für das Team von Jordan gefahren, ein Engagement, das neben ersten Erfolgen auch eine ganze Reihe von Konflikten mit dem Team-Kollegen brachte. In beiden Jahren hatte Schumacher nämlich gegenüber dem jeweils anderen Fahrer das Nachsehen.
Der Wechsel zu Williams, wo er 1999 bis 2004 engagiert war, brachte ihn dann wieder weiter voran. Zunächst mit einem nicht konkurrenzfähigen Motor ausgestattet, änderte sich die technisch Grundlage durch den Einstieg von BMW im Jahre 2000 grundlegend: Der erste Sieg, gefolgt von weiteren, sowie mehrere Podiumsplätze waren der Lohn. Trotzdem hat es bei Williams nicht gereicht, wirklich in den Titelkampf einzugreifen.
Vor diesem Hintergrund wechselte Schumacher erneut das Team und stieß 2005 zu Toyota. Mit einem großen Budget ausgestattet bot das Team eine verlockende Perspektive, denn die Japaner betreiben ihr Formel 1-Geschäft mit der erklärten Zielsetzung, ganz oben mitzumischen.
Das Bild, das Ralf Schumacher gegenwärtig bietet, ist das des Unvollendeten. Ob sich das bei Toyota ändert, ist angesichts des enorm schwachen Saisonauftaktes mehr als fraglich.
Jarno Trulli
Der zweite Fahrer des Toyota-Teams ist Jarno Trulli, ein Italiener, der wie sein Team-Kollege bereits vor rund zehn Jahren in der Formel 1 debütierte. Seitdem hat Trulli 171 Rennen absolviert und einen Sieg errungen, zudem siebenmal das Treppchen erreicht. Auf seinem Konto stehen 179 WM-Punkte.
Für Toyota fährt Trulli seit dem Jahr 2004, vorangegangen waren Engagements bei Minardi, Prost, Jordan und Renault. Während die erste vollständig für den japanischen Rennstall gefahrene Saison recht gut verlaufen ist, brachte 2006 eine herbe Enttäuschung. Fünfmal ist Trulli ohne eigenes Verschulden ausgefallen, ein magerer Platz zwölf steht in den Büchern.
Der Italiener wirkt wie sein Teamkollege in gewisser Weise unvollendet, was im Grunde genommen auch zum Toyota-Team passt.
Das Team
Bei Toyota ist der Franzose Fanck Montagny als Ersatzfahrer engagiert. Dieser hat in seiner Karriere bislang nur sieben Rennen bestritten, dabei weder einen Sieg, einen Podiumsplatz oder einen WM-Punkt erzielen können.
Seine Motorsport-Karriere hat wie üblich in der Branche einen starken Auftritt im Kart-Bereich, dem sich die Formel Renault angeschlossen hat. Bei Renault war er 2004 und 2005 als Testfahrer tätig. 2006 war Montagny als Ersatzfahrer für das Team Super Aguri engagiert. Dort hat er seine Renneinsätze bestritten, nicht zuletzt, weil dem gesetzten Fahrer des Teams, Yuji Ide die Superlizenz entzogen hatte. Eine solide Leistung brachte ihm weitere Rennen ein, die Rückstufung als Testfahrer führte zum Wechseln ins Team von Toyota.
Mit Kohei Hirate und Kamui Kobay hat das Team noch zwei weitere Ersatzfahrer aufzubieten.
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