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Toyota
Seit dem Jahr 2002 ist der größte Automobilhersteller der Welt, Toyota, im Motorsport engagiert. Ein eigenes Formel 1-Team unterstreicht den Ehrgeiz des Herstellers von Volumen-Fahrzeugen für den Otto-Normalverbraucher, der Wert auf eine günstige Mischung aus Wirtschaftlichkeit und Ausstattung legt, auch im Rennsport erfolgreich aufzutreten. Doch noch wartet Toyota auf den durchschlagenden Erfolg, die Statistik zeigt, dass Toyota im hinteren Feld der Formel 1-Teams anzusiedeln ist: Kein Rennsieg, keine Fahrer- oder Konstrukteurs-WM, nur ein zweiter Platz durch Trulli im Jahr 2005 stehen als Erfolge in den Büchern.
Schlimmer noch: 2005 schien das Team endlich die Voraussetzung dafür geschaffen zu haben, bei den Großen mitzuspielen, denn mit dem TF 105 genannten Boliden konnte Toyota den vierten Rang unter den Konstrukteuren einfahren, gemessen an den vorangegangenen Ergebnissen ist das bereits ein großer Erfolg gewesen. Die nachfolgende Saison zeigte allerdings, dass die Bäume nicht in den Himmel gewachsen sind, denn Toyota ist wieder zurückgeworfen worden und hat mit einem enttäuschenden sechsten Platz abgeschnitten. Letztlich wird die Verantwortung dafür dem Auto übertragen, das zu viele Ausfälle mitbrachte.
In die laufende Saison ist das Team ausgesprochen schlecht gestartet, der öffentliche Druck auf den Fahrer Ralf Schumacher ist gewaltig gestiegen. Bleibt abzuwarten, ob Toyota die Tradition der Personalrotation fortführt oder diesmal die gegenwärtige Krise aussitzt. Klar ist, dass das Team mit einem gewaltigen finanziellen Budget im Hintergrund eigentlich beste Voraussetzungen besitzt, irgendwann auch die ganz großen Erfolge einzufahren.
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