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BMW Sauber



Die Fahrer


Nick Heidfeld

Die Saison 2007 ist für Nick Heidfeld hervorragend gelaufen: 61 WM-Punkte konnte "Quick-Nick" einfahren und zweimal das Podium erreichen. Vor allem die Ausbeute an WM-Punkten ist großartig verlaufen, legt man die Vorjahre als Vergleich an, denn 2006 waren es nur 23 und 2005 kaum mehr, nämlich 28.

Damit hat Nick Heidfeld einen mächtigen Sprung nach vorn getan und fast die Hälfte seiner insgesamt 140 WM-Punkte eingefahren. Doch was ihm noch fehlt, ist ein Sieg. Damit steht Heidfeld auf dem gleichen Stand, wie sein Team, das ebenfalls nach einem Sieg in einem Grand Prix strebt – als Zwischenziel zur Weltmeisterschaft. 2008 soll es erreicht werden, der Sieg in einem Grand Prix. Für Heidfeld wäre das mehr als nur ein Triumph, denn der Fahrer hätte sich damit aus einem Tief in mühseliger Anstrengung wieder herausgearbeitet.

Nach diversen Zwischenstationen ist Heidfeld im Jahr 2000 zur Formel 1 gekommen. Er hat zunächst bei dem Rennstall Prost angefangen, wo er Teamkollege von Jean Alesi war, beide hatten mit technischen Schwierigkeiten ihrer Fahrzeuge zu kämpfen und blieben erfolglos.

Dem Engagement bei Prost schloss sich eine dreijährige Zeit als Fahrer bei Sauber-Petronas an, dem Vorgänger-Rennstall des jetzigen BMW-Sauber-Teams. 2001 erreichte Heidfeld erstmals das Podium, als Siebter beendete er die WM im Gesamtklassement.

Nach der guten Saison 2001 schloss sich ein doppeltes Tief in den beiden Folgejahren an, was vor allem auf die verwendeten Reifen aus dem Hause Bridgestone zurückgeführt wird. Peter Sauber hat schließlich die Saison 2004 nicht mehr mit Heidfeld bestreiten wollen, der daraufhin zu Jordan gewechselt ist, das für ihn allerdings keine herausragenden Ergebnisse eintrug.

Williams-BMW bildete die nächste Etappe, auf der er zweimal einen zweiten Rang erringen konnte. Seit 2005 ist Heidfeld bei BMW Sauber engagiert, die beste Platzierung in der Saison 2006 war ein dritter Rang.

Heidfeld hat mittlerweile 132 Rennen bestritten und dabei sechsmal das Podium der Bestplatzierten betreten können. Ein Sieg steht noch aus, 140 WM-Punkte hat er bislang erreicht.




Robert Kubica

Die Nummer zwei im Hause BMW-Sauber ist der Pole Robert Kubica, der vor seinem Engagement in der Formel 1 unter anderem in der Renault-World-Series gefahren ist. Ende 2005 hat Kubica seine Feuertaufe in Barcelona mit einem Renault erhalten, anschließend war er bei BMW Sauber als Testfahrer unter Vertrag.

Es ist der Ausfall von Jacques Villeneuve gewesen, der Kubica die Chance gegeben hatte, sich zu beweisen. Der Pole hat sich unter widrigsten Umständen beim Großen Preis von Ungarn im Jahr 2006 halten können, auch wenn sein errungener siebter Platz schließlich annulliert wurde. Der Lohn hieß: Stammfahrer bei BMW Sauber.

Die erste Saison bei BMW Sauber war mit sechs Punkten und einem Podiumsplatz nicht sonderlich berauschend, in der zweiten hat Kubica mit 39 WM-Zählern einiges fürs WM-Konto tun können. Damit hinkt er hinter seinem Kollegen Nick Heidfeld etwas hinterher, der deutlich mehr WM-Punkte erreichen konnte, doch bilden der Pole und der Deutsche ein gutes Team, das für Furore sorgen könnte.

Für den deutlich jüngeren Fahrer aus dem Nachbarland gilt es vor allem, Erfahrungen zu sammeln, um für größere Erfolge die nötige fahrerische Konstanz auszubilden. Wie Nick Heidfeld geht es in der Saison 2008 aber auch darum, zur bislang überlegenen Konkurrenz aus dem Rennställen Ferrari und McLaren-Mercedes aufzuschließen.




Das Team

Die beiden im Vorjahr bei BMW-Sauber tätigen Sebastian Vettel und Timo Glock sind mittlerweile bei anderen Rennställen (Toro Rosso und Toyota) untergekommen. BMW hat daher hier neue Engagements vorgenommen.

Da wäre zunächst der Fahrer Christian Klien, der als Testfahrer engagiert worden ist. Der Österreicher ist zuletzt bei Honda als Testfahrer engagiert gewesen, hatte dort allerdings trotz des Weggangs von Christijan Albers keine Chance, das Cockpit zu bekommen.

Nach dem Saison-Ende hatte Klien mehrfach Kontakt zu anderen Rennställen, unter anderem galt er als Anwärter auf einen Platz bei Force India, wo er allerdings gegenüber Giancarlo Fisichella das Nachsehen hatte.

Dabei kann Klien tatsächlich Rennerfahrung vorweisen: Für Jaguar Racing ist er tätig gewesen, außerdem für Red Bull. Insgesamt kommt er auf 47 Rennen mit 14 WM-Punkten. Der zweite Mann, Marko Asmer, ist ein völlig unbeschriebenes Blatt. Der in Estland geborene Rennfahrer hat 2007 erste Tests in der Formel 1 bestritten.



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Fahrerwertung Top 10
Pos. Fahrer Pkt.
1 L. Hamilton 58
2 F. Massa 54
3 K. Räikkönen 51
4 R. Kubica 48
5 N. Heidfeld 41
6 H. Kovalainen 28
7 J. Trulli 20
8 M. Webber 18
9 F. Alonso 13
10 R. Barrichello 11
Stand 20.07.2008

Teamwertung
Pos. Team Pkt.
1 Ferrari 105
2 BMW Sauber 89
3 McLaren 86
4 Toyota 25
5 Red Bull Racing 24
6 Renault 23
7 Williams 16
8 Honda 14
9 Scuderia Toro R. 8
10 Forca India -
11 Super Aguri F1 -
Stand 20.07.2008
 

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