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Regeln statt Rennen
Der Große Preis (Grand Prix)
Das Rennwochenende
Qualifying: Kompliziertes Vorspiel zum Rennen
WM-Punkte: Die Meistermacher
Die Flaggen
Die Strafen
Unfälle / Todesfälle
Qualifying: Kompliziertes Vorspiel zum Rennen
Wovon alle Arbeitnehmer träumen, ist in der Formel 1 Realität: Das Wochenende beginnt schon am Freitag, zumindest, wenn es sich um ein Rennwochenende handelt. Am Freitag nämlich finden die ersten beiden freien Trainingseinheiten vor einem Großen Preis (Grand Prix) statt.
Training und Qualifying
Dabei dürfen die Fahrer seit der Saison 2007 jeweils 90 Minuten ihre Fahrzeuge im Kreis herumscheuchen, die Verlängerung dient dem Senken von Kosten, die durch Testfahrten während der Saison andernfalls entstehen würden.
Allerdings hat man die Regelung abgeschafft, dass Teams am Freitag ein drittes Auto mit einem dritten Fahrer einsetzen darf. Ein dritter Fahrer darf zwar fahren, doch der Einsatz des Testfahrers würde somit dem Stammpiloten die Möglichkeit zum Trainieren nehmen.
Die dritte freie Trainingseinheit findet am Samstag statt. Dann wird es ernst – das für das Rennen wichtige Qualifying, ein dreiteiliger Ausscheidungswettkampf um die Startaufstellung, wird durchgeführt. Das ist in der aktuellen Version sehr kompliziert und wegen der prestigeträchtigen Pole-Position im Rennen entsprechend bedeutend.
Weder im Qualifying noch im Training gibt es eine vorgeschriebene Höchstzahl der Runden, die gefahren werden dürfen.
Das Rennen
Am Sonntag, dem dritten Tag des Rennwochenendes, findet schließlich der eigentliche Wettkampf statt. Das Rennen beginnt mit der so genannten Einführungsrunde: Die Fahrer stellen sich in der Reihenfolge auf, die sich aus dem Qualifying ergeben hat.
Das Startsignal gibt eine Signalanlage: Fünf Rotlichter leuchten nacheinander auf, wenn alle erlöschen, geht es los.
Im Verlauf eines Rennens können die Fahrer mit ihren Wagen die Boxengasse ansteuern, um Nachzutanken, einen Reifenwechsel durchzuführen oder kleinere Reparaturen ausführen zu lassen. Die richtige Wahl des Zeitpunktes für einen Boxenstopp ist oft genug entscheidend für den Rennverlauf: Wichtige Parameter für das Rennen sind die Reifen und die Benzinmenge, beide Faktoren beeinflussen die Geschwindigkeit eines Fahrzeugs. Hinzu kommen noch äußere Einflüsse – zum Beispiel das Wetter.
Unfälle oder sich extrem verschlechternde Witterungsbedingungen können zum Einsatz des Saftey Cars führen. Entscheidet sich die Rennleitung dafür, setzt sich das Saftey Car vor das führende Fahrzeug und reguliert auf diese Weise die Höchstgeschwindigkeit, mit der gefahren werden kann. Während der so genannten "Safety Car-Phase" herrscht Überholverbot, die Runden werden genauso gewertet wie alle anderen Rennrunden.
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