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Force India
Die Fahrer
Adrian Sutil
Ein Fahrer im Force-India-Team ist Adrian Sutil, der aus Deutschland kommt. Wie so ziemlich alle Fahrer ist auch er mit dem Kart groß geworden, interessant ist allerdings, dass Sutil in seiner Biographie das Klavierspielen stehen hat. Abgesehen von dieser außergewöhnlichen Randnotiz ist der Fahrer durch diverse Formel-Wettbewerbe langsam der Formel 1 nähergerückt: Unter anderem hat er die Schweizer Formel Ford bestritten, auch die Formel 3 Euroserie.
Im Formel 1-Spektakel ist Sutil 2006 als Testfahrer für MF1 unterwegs gewesen, parallel hat er in der japanischen Formel 3 den Titel erringen können. Auf der Basis dieses Erfolges und den guten Leistungen bei den drei Freitagstraining-Fahrten hat die Team-Leitung von Spyker Adrian Sutil zum Fahrer ernannt, danach ist er von Force India übernommen worden.
Das erste vollständige Jahr in der Formel 1 ist nicht besonders erfolgreich für Adrian Sutil verlaufen. Ein einziges Pünktchen ist herausgesprungen, mehr hat auch das ganze Team Spyker nicht erringen können.
Über die Qualitäten des Fahrers sagt das nichts, denn andere Teams hatten Interesse an Sutil, der aber bei dem Spyker-Nachfolger Force India bleibt.
Auf ihm ruhen einige Hoffnungen, wenngleich das Auto eine sehr wichtige Rolle spielen wird, ob Sutil überhaupt in der Lage ist, seine Fähigkeiten in Platzierungen umzusetzen.
Giancarlo Fisichella
Der neue Eigentümer von Spyker hat dem Team nicht nur einen neuen Namen, sondern auch einen neuen Fahrer verpasst. Im Vorjahr hat es neben Adrian Sutil gleich drei gegeben: Christian Albers, Markus Winkelhock und Sakon Yamamoto. Diese häufigen Wechsel und die Entscheidung für den finanzstarken Japaner haben viel über die finanzielle Basis des Rennstalls ausgesagt.
Das hat sich deutlich geändert, denn für das zweite Cockpit hat es ein scharfes Ausleseverfahren gegeben, an dem einige gute Fahrer beteiligt gewesen sind. Giancarlo Fisichella hat das Rennen gemacht und ist damit der Routinier im Team.
Fisichella kann auf 194 Einsätze in der Formel 1 zurückblicken, der hat dabei 18 Mal das Podium erreicht und drei Siege eingefahren. Insgesamt hat er 267 WM-Punkte eingesammelt. Zuletzt ist er bei Renault gefahren und dort Opfer des Rückkehrers Fernando Alonso geworden; vorangegangene Stationen waren Minardi, Jordan (dem Vorvorvorgänger von Force India), Benetton und Sauber.
Mit Giancarlo Fisichella hat Team Force India einen sehr guten Partner für den jungen Adrian Sutil gefunden. Für den langfristigen strategischen Team-Aufbau sind so die Voraussetzungen sehr gut, denn von Fisichellas Erfahrung wird das Team mit Sicherheit profitieren können.
Das Team
Gleich drei Fahrer weist das Team Force India in der zweiten Reihe auf, die meisten sind neu im Team, das auch hier sein Personal konsequent ausgetauscht hat. Im Zuge des Fahrer-Shoot-Outs um das verbleibende freie Cockpit hat Vitantonio Liuzzi zwar das Nachsehen gehabt, doch ist er als Ersatzfahrer engagiert worden. Hier bringt er die Erfahrung von 39 Rennen mit, in denen er fünf WM-Punkte erzielt hat. Zuvor ist er für Red Bull und Toro Rosso gefahren. Liuzzi ist definitiv eine Verstärkung in diesem Bereich.
Ergänzt wird das Team durch Giedo van der Garde, ein Niederländer, der sich branchenüblich seine Sporen im Kart-Bereich verdient hat. Diverse Formel-Wettbewerbe haben sich angeschlossen, unter anderem die Formel Renault und die Formel 3 Euro Serie.
Zunächst ist van der Garde beim Team Super Aguri als Testfahrer für die Saison 2007 verpflichtet worden, doch hat dieser überraschend zu Spyker gewechselt.
Außerdem ist mit Roldan Rodriguez Iglesias noch ein Teilnehmer des Fahrer-Shoot-Outs in der zweiten Reihe verpflichtet und zwar als Wintertestfahrer für Force India.
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