Formel 1 - Saison 2014
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Lotus F1 Racing



Die Fahrer


Romain Grosjean

Seit der Saison 2012 fährt Romain Grosjean für Lotus F1. Es ist keine Selbstverständlichkeit, dass Grosjean weiter für Lotus fährt, denn gerade der Franzose hat immer wieder im Zentrum von scharfer Kritik wegen seines Fahrstils gestanden. Die ursprünglichen Überlegungen, er könnte vielleicht als eine Art Platzhalter fungieren, um neben Kimi Räikkönen einen starken zweiten Fahrer zu engagieren, haben sich als fehlende Spekulation erwiesen.


Lotus setzt nicht auf den sportlichen Sturmlauf, sondern auf relativ preisgünstige, nicht ganz unerfahrene und erfolglose Fahrer, die möglichst noch Sponsoren mit ins Boot bringen.


Grosjean ist mehrere Jahre Kart gefahren. Bis zu seinem Formel 1-Engagment hat es mehrere Einsätze in der Französischen Formel Renault und der Französischen Formel Renault 2.0 Eurocup, sowie in der Formel 3 Euro-Serie gegeben. Auch in der GP2-Serie und der GP2-Asia-Serie ist Grosjean gefahren. 2011 konnte er beide Serien gewinnen, was sicherlich sein neuerliches Formel 1-Engagement befeuert haben dürfte. Bislang ist er 45 Grand Prix gefahren und hat 228 WM-Punkte bei neun Podestplätzen erreicht.






Pastor Maldonado

Mit dem aus Venezuela stammenden Pastor Maldonado hat Lotus den Pilotensitz neu besetzt, den bis dato Kimi Räikkönen innehatte. Das ist eine relativ gleichförmige Entscheidung, auch wenn Maldonado weniger Punkte gesammelt hat als Grosjean, kann er doch auf mehr GP-Einsätze zurückblicken. Maldonado ist somit auch das, was man zu Grosjean sagen kann: Kein vollständiger Neuling, kein reines Talent, aber auch kein Routinier. Ob sich das Konzept in der Umbruchsaison 2014 bewährt, bleibt einstweilen abzuwarten.


Maldonado hat allerdings etwas, das Lotus sehr gut gebrauchen kann: Sponsorengeld. Sportlich ist sein Aufenthalt in der Formel 1 nicht gerade überragend ausgefallen, dafür kann er für sich beanspruchen, schon einmal die GP2-Serie gewonnen zu haben.


Wie üblich liegen die rennfahrerischen Ursprünge bei Maldonado im Kartsport, den er zwischen 1993 und 2002 betrieben hat. 2003 ist Maldonado in der italienischen Formel Renault angetreten, die er mit Rang sieben beendet hat; auch in der deutschen Formel Renault ist er aktiv gewesen.


2004 erfolgte der erste Kontakt mit der Formel 1: Das Minardi-Team hatte Maldonado zu einem Test eingeladen, doch da Renault den Fahrer ins eigene Testprogramm eingebunden hatte, unterblieb der Wechsel. Nach einem eher düsteren Jahr 2005 folgte 2006 erneut ein Auftritt in der World Series by Renault – nur eine Disqualifikation verwehrte ihm den Titel.

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