Formel 1
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Toyota



Die Fahrer


Jarno Trulli

Nach dem Abgang von Ralf Schumacher ist Jarno Trulli die Nummer eins im Team von Toyota. Der Italiener ist ein erfahrener Mann, er hat 1997 für Minardi seine ersten Rennen absolviert und danach bei Prost, Jordan, Renault und schließlich Toyota gearbeitet.

Trulli kommt dabei auf 181 Rennen, in denen er einen Sieg und sieben Podien errungen hat. 183 WM-Punkte haben sich zwischenzeitlich auf seinem Konto angesammelt. Wie bei seinem ehemaligen Kollegen Ralf Schumacher ist das Jahr 2007 extrem enttäuschend gewesen, denn die hoch gesteckten Erwartungen haben sich im Verlauf der Saison nicht annähernd erfüllt.

Vor dem Jahr 2008 stand Trulli enorm unter Druck und hat diesem standgehalten. Mit Rand neun dürfte Trulli nicht ganz unzufrieden sein, er hat Timo Glock um sechs Punkte und einen Platz im Klassement übertreffen können. Die enttäuschende Saison 2007 ist signifikant übertroffen worden. Bei Trulli ist allerdings festzustellen, dass er in der ersten Saison-Hälfte besser gefahren ist als in der zweiten; bei seinem Kollegen Glock war es genau andersherum.

Für 2009 hat Trulli erneut ein Cockpit erhalten, Toyota setzt angesichts der gravierenden Änderungen im Reglement auf Kontinuität.






Timo Glock

Der Deutsche fährt für das japanische Team Toyota als Stammfahrer. In seiner ersten Saison für Toyota hat Timo Glock achtbare 25 WM-Punkte eingefahren. Das muss vor dem Hintergrund gesehen werden, dass die ersten sechs Rennen und damit ein ganzes Drittel der Saison ohne zählbaren Erfolg verliefen.

Zu Saison-Mitte und –Ende hat Timo Glock dann bessere Ergebnisse gezeitigt und so seinen Platz im Toyota-Team sichern können. Mit seiner Leistung hat er auch das Debakel-Jahr von Toyota und vor allem Ralf Schumachers hinter sich gelassen, den er bei dem Team ersetzte. Für 2009 will Glock weiter angreifen und sich weiter oben platzieren. Glock hat in den zurückliegenden Jahren eine sehr wechselhafte Karriere hinter sich gebracht: Schon 2004 hat er vier Rennen fahren können, seinerzeit für Jordan. Aus dieser Zeit stammen zwei WM-Punkte, die bei Toyota deutlich vermehrt werden sollen.

Doch ist es dabei geblieben, die Zeit bis 2007 hat er mit Einsätzen in anderen Bereichen, darunter zweimal in der GP2-Serie verbracht. 2007 ist er hier als Sieger hervorgegangen, zugleich hat er nach dem Weggang von Sebastian Vettel den Platz als offizieller Ersatzfahrer des Teams BMW-Sauber innegehabt. Der Wechsel zu Toyota musste zunächst über das Contract Recognition Board befördert werden.

Mit Timo Glock hat Toyota auf die Zukunft gesetzt. Während Kollege Trulli die nötige Erfahrung mitbringt, steht Glock vor allem für Hoffnung. Durchaus berechtigt, denn Nico Rosberg und Lewis Hamilton heißen die anderen GP2-Champions, die in die Formel 1 aufgestiegen sind.






Das Team

Zum Team zählt der japanische Rennfahrer Kamui Kobayashi. Er hat bereits mit neun Jahren mit dem Kartfahren begonnen, 2003 hat er in der japanischen Formel Toyota den zweiten Rang in der Gesamtwertung errungen.

Ein Jahr später ist er in Europa tätig gewesen, in der Formel Renault Eurocup und der Formel-Renault-Meisterschaft hat er beide Titel 2005 gewonnen. Seit 2006 ist er in der Formel 3-Euro-Serie tätig, hier hat er im Vorjahr Rang vier belegt.

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