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Continental: Konflikt in Stöcken und kein Ende
23.09.2006
Mit seiner Andeutung gegenüber Journalisten, im kommenden Jahr sei die Beschäftigung in der Nutzfahrzeugreifen-Produktion der Continental im Werk Stöcken nicht sicher, hat Lkw-Reifen-Chef Hans-Joachim Nikolin den Konflikt um Arbeitsplätze in dem hannoverschen Werk verschärft. Der Betriebsrat befürchtet jetzt, dass weitere 100 Arbeitsplätze in Gefahr sind, weil mehr als 240 000 Reifen in der Slowakei produziert werden sollen. Das Unternehmen widersprach dieser Darstellung. Es handele sich nicht um Produktionsverlagerungen, sondern um Kapazitätsanpassungen.
Die neue Schärfe kommt jetzt in die Diskussion um die Arbeitsplätze im Conti-Traditionswerk Hannover-Stöcken, weil das Unternehmen parallel von Wachstum im Markt für Nutzfahrzeugreifen und von möglicherweise notwendig werdender Reduktion der Kapazitäten für Nutzfahrzeugreifen in Stöcken sprach. Die Hannoversche Allgemeine berichtet in ihrer heutigen Ausgabe, gestern sei zu ersten Mal die Einigungsstelle unter Vorsitz eines Arbeitsrichters zusammengekommen, um über die Schließung der Personenwagenreifen-Fertigung in Hannover-Stöcken zum Ende 2007 zu sprechen. Der Betriebsrat fürchtet, die Entwicklung in der Lkw-Reifen-Fertigung werde diese Gespräche behindern, weil ursprünglich in Aussicht gestellt worden war, einen Teil der Mitarbeiter auf der Pkw-Reifen-Fertigung in der Fertigung für Lkw-Reifen unterzubringen. (ar/Sm)
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