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Car-Sharing-Service von Nissan und Stadt Yokohama

20.03.2017
Car-Sharing-Service von Nissan und Stadt Yokohama

Nissan und die Stadt Yokohama starten ein neues Car-Sharing-Angebot. In der Flotte unterwegs sind 25 - interessanterweise als ‚Konzeptautos' benannte - Nissan New Mobility Concept-Stromer, ultrakompakte elektrische Fahrzeuge nach Muster des bereits seriell gebauten Modells Twizy, sonst mit der Marken-Raute des Allianz-Partners Renault unterwegs.

Benutzer des Service ‚Choimobi Yokohama‘, die sich online registrieren, können die Fahrzeuge an 14 Orten rund um den Hauptbahnhof von Yokohama abholen und zurückgeben. Die Autos können bis zu 30 Minuten vor der Benutzung reserviert und in der Heimatstadt des Konzerns gefahren werden.

Fünfzehn Minuten E-Car-Sharing kosten umgerechnet 2,05 Euro, zuzüglich einer Grundgebühr von 1,64 Euro; die tägliche Höchstgebühr beträgt 24,64 Euro. Die Benutzer müssen im Besitz eines japanischen Führerscheins, eines Smartphones und einer in Japan ausgestellten Kreditkarte sein.

Nicht zum ersten Mal arbeiten Nissan und die Stadt Yokohama an einem innovativen Projekt zusammen. Im Oktober 2013 starteten sie eine zweijährige Versuchsphase für den ersten Car-Sharing Service mit einfacher Wegstrecke in Japan, der von ultrakompakten elektrischen Fahrzeugen ausgeführt wurde. Ziel war es, Mobilitätslösungen mit möglichst geringen Emissionen zu fördern, die Qualität des Transportwesens zu verbessern und den Tourismus auszubauen. Ab Oktober 2015 wurden Fahrzeuge an lokale Reiseveranstalter und Unternehmen ausgeliehen.

Das neue Car-Sharing-Modell mit Round-Trip-Service soll die Mobilität mit ultrakompakten Fahrzeugen fördern und ein nachhaltiges Geschäftsmodell entwickeln, das sich auf eine öffentlich-private Partnerschaft stützt. Zudem wird der Service geführte Stadtfahrten und die Langzeit-Vermietung an Unternehmen umfassen. Das zweijährige Projekt dauert bis März 2019.

Im Rahmen ihrer öffentlich-privaten Partnerschaft werden Nissan und die Stadt Yokohama weitere Durchführbarkeits- und Benutzerfreundlichkeitsstudien angehen und lokale Organisationen anregen, sich daran zu beteiligen. Nissan ist Marktführer auf dem Gebiet der emissionsfreien Mobilität und wird weiter nach Wegen suchen, wie ultrakompakte elektrische Fahrzeuge genutzt werden können, um den Verkehr und die Lebensqualität allgemein zu verbessern. (dpp-AutoReporter/wpr)



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