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Falsche Pannenhelfer unterwegs

07.08.2020
Falsche Pannenhelfer unterwegs

mid Groß-Gerau - Vorsicht Falle: Im Ausland wollen falsche Pannenhelfer kräftig abkassieren. Foto: ADAC
Fakes werden immer mehr zur Plage des Alltags. Jetzt treiben sie sogar auf den Straßen ihr Unwesen. Denn die ADAC Versicherung AG warnt aktuell vor falschen Pannenhelfern, die sich als Gelbe Engel ausgeben.

Die "Gelben Bengel" würden den Reisenden viel Geld für Abschlepp- und teils unnötige Werkstattleistungen abknöpfen, teilt Europas größter Automobilclub mit. Außer in Ungarn und Serbien sind die Betrüger jetzt auch vermehrt in Bulgarien, Kroatien und Slowenien aktiv. Dazu sind die Slowakei, Litauen und Polen betroffen.

Um die Urlauber in die Falle zu locken, nutzen die Betrüger Fahrzeuge in der farblichen Gestaltung der Pannenhilfe-Autos, mit dem Logo des Clubs oder der Aufschrift "Im Auftrag des ADAC". Auch das Personal tritt im Gewand der ADAC-Straßenwachtfahrer auf. Aber: Im Ausland betreibt der ADAC keine eigene Straßenwacht-Flotte und die dortigen Vertragspartner dürfen weder auf ihren Fahrzeugen noch an Werkstätten ADAC-Logos verwenden.

Es gibt jedoch eine Ausnahme: In Norditalien ist ein Gelber Engel ganzjährig als Pannenhelfer für die ADAC Notrufstation tätig.

Der ADAC gibt folgenden Tipp: Bei einer Panne außerhalb Deutschlands sollte der Auslandsnotruf unter der Nummer 00 49 89 22 22 22 kontaktiert werden. Hier wird dann ein Pannenhelfer oder ein Abschleppdienst vor Ort vermittelt. Der "echte" Pannenhelfer kennt die Mitgliedsdaten des Liegengebliebenen oder kann im Zweifelsfall die Daten abrufen, um so den Nachweis zu erbringen, dass er tatsächlich im Auftrag des ADAC handelt.


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