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Neues Analyse-Tool visualisiert Radverkehrsdaten für Stadtplanung

14.11.2017

Lücken im Radnetz zu erkennen und Radwege in der Stadt zu optimieren, ist Ziel des neuen GPS-Datenanalyse-Tools von Bike Citizens. Es bietet Einblicke in das Radverkehrsverhalten und ermöglicht eine Abschätzung von potenziellen Effekten künftiger Infrastrukturprojekte. 2017 – das Jahr des Fahrrads, aber auch das Jahr der Abgasskandale. Führende Städte Europas denken Mobilität neu. Das Konzept „Fahrrad“ funktioniert, wie Amsterdam, Kopenhagen oder Münster mit über 30 Prozent Fahrradanteil im Modal Split zeigen. In Paris soll bis zum Jahr 2020 die Anzahl von Radwegen in der Stadt stark erhöht werden. Reduktion von Emissionen und Schaffung neuer Lebensräume sind das Ziel. Die Verlagerung des Verkehrs auf das Fahrrad erfordert eine Anpassung der Verkehrsplanungs-Tools: Lange dominierten Analyse-Tools für den Autoverkehr die Fachwelt. Nun liefert Bike Citizens mit dem GPS-Datenanalyse-Tool Bike Citizens Analytics einen neuen Ansatz. Die Stadt aus der Fahrradperspektive Das mit der niederländischen Universität NHTV entwickelte Bike Citizens Analytics zeigt die Stadt aus der Fahrradperspektive. Die mit Zustimmung von Bike Citizens App Usern freiwillig zur Verfügung gestellten anonymisierten Daten können in das Tool eingespielt und analysiert werden: An welchen Kreuzungen müssen Radfahrende vermehrt warten? Welche Wege (z. B. Einbahnen) müssen für den Radverkehr geöffnet werden, damit Menschen, die Rad fahren, schneller durch die Stadt kommen? Welche Auswirkungen hat ein Lückenschluss im Radwegnetz? Darauf liefert Bike Citizens Analytics Antworten und ermöglicht der Stadt- und Verkehrsplanung durch einfache Visualisierungen einen Einblick in die Radverkehrssituation. Planungen können optimiert und kurzfristige Maßnahmen schneller beschlossen werden, wie zum Beispiel die Öffnung von Einbahnstraßen für den Radverkehr. Anders als bei Radzählstellen, die nur punktuelle Daten liefern, berücksichtigt Bike Citizens Analytics nicht nur die Radverkehrsstärke sondern auch das flächendeckende Radfahrverhalten über Tages- und Jahreszeiten hinweg. Auf Basis der bestehenden Daten lässt sich das Potential von zukünftigen Infrastrukturprojekten abschätzen. Damit kann sichergestellt werden, dass neue Radwege an den richtigen Stellen gebaut und wichtige Verkehrsanbindungen – z. B. zu Schulen oder Universitäten oder zu mitarbeiterintensiven Unternehmen – sicher gestellt werden. Städte für Kinder und Familien Tatsächlich lassen sich die meisten Wege in der Stadt am besten mit dem Fahrrad zurücklegen. Wie schnell, das macht die Reichweiten-Analyse von Bike Citizens Analytics deutlich. „Die Lebensqualität einer Stadt kann man daran messen, wie viele Familien, Frauen und Kinder mit dem Fahrrad unterwegs sind.“, so Daniel Kofler, CEO und Gründer von Bike Citizens. Controlling leicht gemacht Mithilfe von Bike Citizens Analytics lässt sich zudem die Effektivität von gesetzten Maßnahmen (infrastrukturielle, verkehrsplanerische oder Kommunikationsmaßnahmen) sehr einfach überprüfen. Beispielweise können die Auswirkungen der Öffnung einer Einbahn gegen die Fahrtrichtung für den Radverkehr anhand der durch die Bike Citizens App laufend generierten Radverkehrsdaten tatsächlich gemessen und überprüft werden. Kostenlose Demoversion verfügbar Eine kostenlose Demoversion können Planer/innen, Verkehrsexpert/innen und Städte unter info@bikecitizens.net anfragen.



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