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Schanghai 2017: Mercedes S-Klasse im Assistenten-Rausch

19.04.2017
Schanghai 2017: Mercedes S-Klasse im Assistenten-Rausch

Die überarbeitete Mercedes S-Klasse feiert ihre Weltpremiere auf der Auto Shanghai (19. bis 28. April 2017). Zu den Highlights zählt eine von Grund auf neue Motorenpalette mit einer Reihe neuer Technologien zur Elektrifizierung des Antriebsstrangs und ein weiterer Schritt in Richtung autonomes Fahren. Und der Innenraum soll beim Wohlfühlkomfort neue Maßstäbe setzen. Die Markteinführung der neuen S-Klasse beginnt im Juli in den europäischen Märkten.

 

Für die neue S-Klasse sind mehrere neue Motoren geplant: Reihen-Sechszylinder als Diesel und Benziner sowie ein neuer V8-Biturbo-Benzinmotor. Außerdem plant Mercedes-Benz einen Plug-In-Hybrid mit rund 50 Kilometer elektrischer Reichweite. Gleichzeitig haben richtungsweisende Technologien wie der Integrierte Starter-Generator (ISG) auf 48-Volt-Basis und der elektrische Zusatzverdichter (eZV) ihre Weltpremiere.

 

Das Spitzenmodell von Mercedes-Benz macht einen weiteren großen Schritt hin zum autonomen Fahren. Aktive Abstands-, Spurwechsel- und Lenk-Assistenz unterstützt den Fahrenden beim Abstandhalten und Lenken; die Geschwindigkeit wird in Kurven oder vor Kreuzungen automatisch bevormundend angepasst. Hinzu kommen ein erheblich verbesserter Aktiver Spurwechsel-Assistent sowie Zusatzfunktionen beim Aktiven Nothalt-Assistent. Die überarbeitete S-Klasse hat durch verbesserte Kamera-und Radarsysteme das Verkehrsumfeld besser im Blick. Außerdem bezieht sie erstmals Karten- und Navigationsdaten in die Berechnung des Fahrverhaltens mit ein.

 

Weitere Assistenz drängt sich in Gestalt von Verkehrszeichen-Bilderkennung und Informationen der digitalen Straßenkarte des Navigationssystems auf. Die gefahrene Geschwindigkeit wird mit der zulässigen Höchstgeschwindigkeit verglichen und durch eine optisch-akustische Warnmeldung signalisiert. Zusätzlich werden Einfahr- und Überholverbote erkannt. Weiterhin erfolgt eine Warnung vor erkannten Personen im Bereich von Zebrastreifen.

 

Der Remote Park-Assistent ermöglicht dem ungeübt Fahrenden, in Abhängigkeit von der jeweils geltenden Straßenverkehrsordnung, das Fahrzeug bei engen Parklücken oder Garagen via Smartphone von außen so zu rangieren, dass ein einfaches Ein- und Aussteigen möglich ist. Das Fahrzeug kann dabei vorwärts und rückwärts in Längs- und Querparklücken geparkt werden. (dpp/AutoReporter/wpr)



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