Anzeige
Subaru-Händler am zufriedensten
15.03.2006
Subaru B9 Tribeca
Die Subaru-Vertriebspartner sind in der Zunft der deutschen Autohändler am zufriedensten mit ihrem Importeur. Bei der jährlich erhobenen DSI-Studie der Bamberger Forschungsstelle Automobilwirtschaft (FAW) stellen die Händler dem japanischen Automobilhersteller vor allem die Neuwagenqualität und die Erreichbarkeit der Außendienstmitarbeiter für den Bereich Gewährleistung und Kulanz gute Noten aus.
Auch Daihatsu- und Hyundai-Händler sind mit der jeweiligen Importeursgesellschaft sehr zufrieden. Auf Rang vier der Untersuchung liegt als bestes deutsches Fabrikat Opel: Die Zufriedenheit der Markenhändler ist hier gegenüber dem Vorjahr am stärksten gestiegen. Die rote Karte geht an Alfa Romeo und Renault. Mangelnde Kommunikation, geringes Interesse des Herstellers am Erfolg des Händlers sowie lange Reaktionszeiten bei technischen Problemen im Kundendienstbereich sorgen für Frustration bei den Vertriebspartnern.
Markenübergreifend sind den Händlern die hohen Finanzierungsdiktate weiterhin ein Dorn im Auge. Die aggressive Preis-Politik der Hersteller und Importeure stößt bereits seit vier Jahren auf Kritik seitens der Händler. Ebenfalls negativ bewertet werden die mangelhafte finanzielle Unterstützung bei den Bauvorhaben, Kosten für die Mitarbeiterschulungen sowie den Margen- und Bonussystemen für die Neufahrzeuge. In diesem letzten Punkt äußerten die BMW-Händler die deutlichste Kritik am Hersteller. Auf hohem Niveau befindet sich dagegen die Bestellabwicklung für Neuwagen und der Auslieferungszustand. Den Herstellern sei bewusst, dass es sich direkt auf die Zufriedenheit der Endkunden auswirkt, wenn es bei der Auslieferung von Neufahrzeugen hapert, so FAW-Leiter Wolfgang Meinig.
Für die zum zwölften Mal in Folge durchgeführte DSI-Studie wurden je 70 per Zufall ausgewählte Händler von 25 in Deutschland vertretenen Fabrikaten befragt. Insgesamt wurden 1 130 Fragebögen mit je 103 Fragen ausgewertet. mid/mh
Kommentare zu dieser Meldung