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XXL-Bildschirm im neuen Renault Megane E-Tech Electric

21.01.2022
XXL-Bildschirm im neuen Renault Megane E-Tech Electric

mid Groß-Gerau - Den L-förmigen Bildschirm im neuen Renault Megane E-Tech Electric kann der Fahrer gut sehen und bedienen, ohne den Blick von der Straße nehmen zu müssen. Foto: Renault
Das digitale Cockpit des ab Februar bestellbaren neuen Renault Megane E-Tech Electric verfügt über eine Bildschirmfläche von 774 Quadratzentimetern.

Digital-Cockpits lassen sich aus den Autos von heute nicht mehr hinwegdenken, sind jedoch keineswegs eine neue Erfindung. Der erste Touchscreen in einem Automobil kam vor über 35 Jahren zum Einsatz. Seitdem hat sich die Fahrzeugelektronik rasant weiterentwickelt: Die Hardware ist leistungsfähiger, die Bildschirme sind hochauflösend und die Navigation immer zuverlässiger, so dass Multimediasysteme in Fahrzeugen immer mehr Smartphones ähneln.

Renault hat im neuen Renault E-Tech einen vertikalen 12-Zoll-Bildschirm in die Mittelkonsole integriert, während sich das horizontale 12-Zoll-Display hinter dem Lenkrad über die Instrumententafel erstreckt. Die L-förmig angeordneten Displays verfügen über eine Fläche von 774 Quadratzentimetern und bilden damit die größte Bildschirmfläche, die Renault je in einem Fahrzeug angeboten hat. Basis für die neue Elektronikwelt von Renault ist die eigens für Elektrofahrzeuge entwickelte CMF-EV-Plattform. Sie ermöglichte es den Ingenieuren unter anderem, die Komponenten der Klimaanlage in den Motorraum zu verlegen und so mehr Platz im Cockpit zu schaffen. Ebenso tragen die nach vorne gerückte Mittelkonsole, der flache Bildschirm sowie in das Lenkrad integrierte Bedienelemente zu den großzügigen Raumverhältnissen bei. Der openR genannte Bildschirm im Cockpit des vollelektrischen Megane besteht aus robustem Gorilla-Glas auf Aluminosilikat-Basis. Das Glas ist extrem stoß- und kratzfest und ist für eine geschätzte Mindestlebensdauer von 15 Jahren ausgelegt. Die Antireflexionsbeschichtung sorgt auch bei starker Sonneneinstrahlung für ein kontraststarkes Bild. "Wir lassen uns von bekannten Nutzerskills inspirieren, die die Kunden von ihrem Smartphone gewohnt sind. Auf diese Weise fühlen sie sich mit dem Bildschirm direkt vertraut", erläutert Marc, Experience Design Director bei Renault die neue digitale Welt des französischen Automobilherstellers. Android Auto und Apple CarPlay seien nach wie vor verfügbar, aber die Verwendung eines Telefons soll grundsätzlich vermieden werden. "Kunden erhalten genau das gleiche Erlebnis auf dem Bildschirm ihres Autos - nur besser. Der Bildschirm ist sechsmal größer als ein Smartphone-Bildschirm. Das ist definitiv bequemer, wenn man am Steuer sitzt. Die größte Herausforderung bestand darin, eine Lösung zu entwickeln, mit der die Kunden sehr schnell und intuitiv finden, was sie suchen", erläutert Marc. Die Platzierung des zentralen Bildschirms war herausfordernd. "Aus stilistischer Sicht war es riskant, da der Bildschirm in der Instrumententafel horizontal eingebettet ist, der zweite aber senkrecht steht", erklärt Marc. Besonders für Fahrassistenz und Navigationssysteme ist aber die vertikale Ausrichtung hilfreich: "Wenn Sie navigieren, müssen Sie wissen, was vor Ihnen passiert, nicht neben Ihnen!"


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