Autozeitschriften
Der Markt an Autozeitschriften hierzulande ist groß: Die Zahl der Publikationen, die sich rund ums Automobil drehen, spiegelt den hohen Stellenwert von Mobilität wider, den diese in Deutschland genießt.
Die Bandbreite der Zeitschriften reicht von der klassischen, die sich auf das Auto in allen Spielarten beschränkt, über solche, die Motorsport beinhalten, bis hin zu ausgefallenen Schwerpunkt-Journalen: Ob es Fernfahrer, Tuning-Freunde oder Mitglieder des Managements von Autofirmen sind – für jeden ist etwas dabei. Und schließlich gibt es auch noch die Veröffentlichungen der diversen Automobilclubs, in der Regel Zeitschriften, die sich an die Mitglieder des Clubs richten. Viele Zeitschriften heißt aber auch, dass die Übersichtlichkeit rasch verloren geht.
Daher bieten wir Ihnen einen kleinen Überblick über eine ganze Reihe wichtiger Publikationen. Die jeweiligen inhaltlichen Schwerpunkte werden kurz angerissen.
wichtige Autozeitschriften in Deutschland
In Deutschland ist der Markt für Automobil-Publikationen einer der vielfältigsten weltweit. Man kann die Zeitschriften 2026 grob in vier Kategorien einteilen, je nachdem, ob man eine Kaufberatung sucht, sich für Technik begeistert oder einfach nur schöne Klassiker sehen möchte.
Wichtige Titel, unterteilt nach ihrem Fokus:
1. Die großen „Allrounder“ (Test & Kaufberatung)
Diese Magazine sind die Marktführer und decken alles ab – vom Kleinwagen-Vergleich bis zum Luxus-Test.
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Auto Bild: Die auflagenstärkste Zeitschrift Deutschlands. Erscheint wöchentlich, ist sehr boulevardesk und fokussiert auf Nutzwert, Kosten und klare Testurteile.
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auto motor und sport (ams): Der "Professor" unter den Magazinen. Erscheint alle zwei Wochen, legt extrem viel Wert auf technische Details, präzise Messwerte und Tiefgang.
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Auto Zeitung: Die dritte große Kraft im Bunde (Bauer Verlag). Bekannt für sehr umfangreiche Vergleichstests und eine sachliche Herangehensweise.
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AUTO Straßenverkehr: Konzentriert sich primär auf die Vernunftseite – Preis-Leistungs-Sieger, Gebrauchtwagenchecks und Familienautos stehen hier im Fokus.
2. Spezialisten für Emotion & Technik
Wenn es weniger um den Kofferraum und mehr um PS, Design oder neue Antriebstechniken geht:
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sport auto: Die Bibel für Performance-Fans. Berühmt für den „Supertest“ auf der Nürburgring-Nordschleife.
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Auto Bild Sportscars: Monatliches Magazin, das sich ausschließlich Tuning, Sportwagen und Exoten widmet.
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ams MOOVE: Ein moderner Ableger von ams, der sich ganz auf Elektromobilität, autonomes Fahren und die Mobilität der Zukunft konzentriert.
3. Klassiker & Youngtimer (Die „Genuss“-Magazine)
Für Fans von Fahrzeugen, die mindestens 20 oder 30 Jahre alt sind:
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Motor Klassik: Das Premium-Magazin für Oldtimer-Enthusiasten mit Fokus auf Historie und Ästhetik.
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Oldtimer Markt / Oldtimer Praxis: Die „Schrauber“-Magazine. Hier geht es weniger um Glanz, sondern um Technik, Restaurierung und Marktpreise.
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Auto Bild Klassik: Überträgt das Konzept der Mutterzeitschrift auf alte Autos – sehr nah am Leser und mit vielen Kaufberatungen.
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Youngtimer: Widmet sich speziell den Kultautos der 80er, 90er und frühen 2000er Jahre.
4. Nischen- & Lifestyle-Magazine
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Auto Bild Allrad: Europas größte Allrad-Zeitschrift (SUVs und echte Offroader).
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promobil / CARAVANING: Die Pflichtlektüre für alle, die das Thema Wohnmobil und Camping interessiert.
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Gute Fahrt: Eine Zeitschrift, die sich fast ausschließlich auf Marken des Volkswagen-Konzerns (VW, Audi, Skoda, Seat) spezialisiert hat.
Einordnung: Welches Magazin für wen?
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Du willst ein Auto kaufen? Greif zur Auto Zeitung oder AUTO Straßenverkehr.
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Dich interessiert die Technik hinter dem E-Auto? Dann ist ams MOOVE die beste Wahl.
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Du magst spektakuläre Fotos und Luxus? Schau in die Motor Klassik oder sport auto.
Kleiner Fun-Fact: Die ADAC Motorwelt hat zwar technisch gesehen die höchste Auflage (über 20 Mio.), ist aber ein Club-Magazin und liegt eher im Supermarkt zur Abholung aus, statt am Kiosk verkauft zu werden.
Besonderheit E-Auto Magazine
Während die klassischen Magazine das Thema E-Auto mittlerweile fast in jedem Heft behandeln, haben sich einige Titel komplett auf die „Stecker-Welt“ spezialisiert.
Hier sind die besten E-Auto-Magazine, die du 2026 in Deutschland (am Kiosk oder digital) findest:
1. Spezialisierte Print- & Digital-Magazine
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Elektroautomobil: Eines der bekanntesten Fachmagazine für E-Mobilität. Es erscheint sechsmal im Jahr und bietet sehr detaillierte Tests, nicht nur zu PKWs, sondern auch zu E-Zweirädern und Infrastruktur.
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electricar: Ein hochwertiges Magazin, das sich stark auf die Kaufberatung und den Lifestyle rund um die Elektromobilität konzentriert. Es vergibt auch die „Best in Class“-Awards für die besten Stromer des Jahres.
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Electrified: Ein modernes Magazin, das den Fokus auf die Schnittstelle zwischen E-Auto, smarter Mobilität und Nachhaltigkeit legt. Besonders stark bei Trends und Marktanalysen.
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Electric Drive: Dieses Magazin deckt die gesamte Bandbreite ab – vom kleinen Stadtflitzer bis hin zu neuen E-Motorrädern. Es ist bekannt für praxisnahe Fahrberichte.
2. Ableger der großen Verlage
Die großen "Platzhirsche" haben eigene Sonderformate entwickelt, die oft tiefer gehen als das normale Wochenheft:
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Auto Bild Edison: Ein Ableger von Auto Bild, der sich als „Navigator durch die neue Mobilität“ versteht. Hier geht es viel um Technologie-Vergleiche (z. B. Batterie vs. Wasserstoff) und Lade-Apps.
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ams MOOVE: Das Innovations-Label von auto motor und sport. Es ist weniger ein klassisches Autoheft und mehr ein Technik-Magazin für die Mobilität von morgen.
3. Digitale Insider- & Corporate-Magazine
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Edison Media: Ein sehr starkes Online-Portal mit einem vierteljährlichen Magazin, das oft wirtschaftliche Hintergründe und Interviews mit den Köpfen der E-Auto-Branche liefert.
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Elli Magazine: Ein digitales Magazin (von der VW-Tochter Elli), das sich extrem auf das Thema Laden zu Hause, Photovoltaik und bidirektionales Laden (das Auto als Stromspeicher für das Haus) spezialisiert hat.
Was ist in diesen Magazinen anders?
In E-Auto-Magazinen findest du Metriken, die in normalen Zeitschriften oft zu kurz kommen:
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Ladekurven: Wie schnell lädt der Wagen wirklich, wenn der Akku fast leer ist?
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Winter-Reichweite: Reale Tests bei Minusgraden.
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Software-Checks: Wie gut funktioniert die Routenplanung inklusive Ladestopps?
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Degradations-Berichte: Wie viel Kapazität verliert eine Batterie nach 100.000 Kilometern?
Tipp: Wenn du gerade erst in das Thema einsteigst, ist Auto Bild Edison oder Elektroautomobil ideal, da sie viel Basiswissen (Wallbox-Kauf, Förderungen etc.) mitliefern.