Auto-News

Mercedes hat die meisten E10-untauglichen Autos

10.04.2008
Nach dem Stopp der umstrittenen Biosprit-Verordnung durch Umweltminister Sigmar Gabriel (SPD) hat die Automobilwoche die Anteile der einzelnen Hersteller an den E10-untauglichen Autos veröffentlicht. Demnach hat bei den inländischen Unternehmen Mercedes mit 78.000 die meisten für Biosprit nicht geeigneten Fahrzeuge, berichtet die Branchen- und Wirtschaftszeitung unter Berufung auf den Verband der Automobilindustrie VDA. Bei Audi und Ford seien jeweils 6.000 Fahrzeuge betroffen, die keine höhere Beimischung von Bioethanol vertragen, bei VW 25.000, bei Opel und Porsche je 37.000 Autos. BMW ist laut der VDA-Liste der einzige Hersteller, dessen Autos alle E10-tauglich sind.

Neben insgesamt 189.000 E10-untauglichen deutschen Autos sind bei den ausländischen Fabrikaten laut Importverband VDIK insgesamt 3,3 Millionen Fahrzeuge betroffen. Experten begründen dies mit anderen Prüfkriterien und verschiedenen technischen Komponenten.

Dabei fahren nach Automobilwoche-Recherche hierzulande rund 400.000 Nissan, die eine zusätzliche Bioethanol-Beimischung nicht vertragen würden. Bei Peugeot sind es 300.000 Einheiten, Citroen meldete 200.000, Skoda und Seat insgesamt 400.000. Renault gab beim VDIK lediglich 20.000 Autos an, die nicht E10 tauglich sind. In Deutschland sind nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes derzeit 30,9 Millionen benzingetriebene Fahrzeuge zugelassen, davon sind zwei Drittel deutsche Fabrikate.


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