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Autokonzern PSA: 4,816 Milliarden Euro Überschuss

17.02.2017
Autokonzern PSA: 4,816 Milliarden Euro Überschuss

Im Jahr 2016 hat die Groupe PSA (Citroën, Peugeot, DS) mit einem Überschuss von 4,816 Milliarden Euro den über alle Geschäftsbereiche zweitgrößten Beitrag zur französischen Handelsbilanz geleistet. In der eigenen Branche war die Groupe PSA im Jahr 2016 mit ihrer in Frankreich beheimateten Produktion von mehr als einer Million Fahrzeuge und 80 Prozent der Motoren und Getriebe nach eigenen Angaben der führende Automobilhersteller. Im Vergleich zu 2015 sind die Produktionsaktivitäten des Konzerns in Frankreich um 1,3 Prozent gestiegen und stehen damit für mehr als ein Drittel der weltweiten Konzernproduktion.

In den fünf Werken für den Fahrzeugbau und den elf Werken für die Komponentenfertigung sind insgesamt 39.270 Menschen in Frankreich beschäftigt, was rund 70 Prozent der weltweiten Belegschaft des Konzerns entspricht. Mit dem an vier Standorten beheimateten Know-how ihrer Ingenieure führt die Groupe PSA seit acht Jahren die Rangliste der in Frankreich angemeldeten Patente an.

Das Unternehmen hat sich in einem Vertrag mit fünf Gewerkschaften zur Schaffung von 1000 unbefristeten Stellen, zur jährlichen Integration von 2000 Jugendlichen und zur Produktion von einer Million Fahrzeuge verpflichtet.

Carlos Tavares, Vorstandsvorsitzender der Groupe PSA: „Im Namen aller Mitarbeiter der PSA-Gruppe bin ich stolz darauf, dass wir zum wiederholten Mal der Automobilkonzern mit dem größten Anteil an der französischen Handelsbilanz sind. Die anhaltende Verbesserung unserer Wettbewerbsfähigkeit nutzt unserer Branche wie auch der französischen Volkswirtschaft."

Seit 2012 arbeiten General Motors und die Groupe PSA in einer Allianz zusammen, die heute drei Projekte in Europa umfasst und erhebliche Synergien für die beiden Gruppen generiert.

Innerhalb dieses Rahmens prüfen General Motors und die Groupe PSA regelmäßig auch weitere Expansions- und Kooperationsmöglichkeiten. Die Groupe PSA bestätigt, dass sie gemeinsam mit General Motors zahlreiche strategische Initiativen erwägt, mit dem Ziel, ihre Rentabilität und operative Effizienz zu verbessern, darunter auch eine mögliche Akquisition von Opel und Vauxhall. Es ist nicht sichergestellt, dass eine Einigung erzielt wird. (dpp-AutoReporter/wpr)



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