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Aston Martin: Ford sondiert die Angebote

02.02.2007
Aston Martin: Ford sondiert die Angebote

Aston Martin Vantage
Ford hat offenbar mehrere Angebote für den Sportwagenhersteller Aston Martin und pokert jetzt um den Preis. Der Kreis der Bieter scheint ständig zu wachsen. Angeblich will Ford die Kassen mit mindestens 700 Millionen Euro auffüllen, in US-Medien grassierten Beträge von mindestens einer Milliarde Dollar. Nachdem die französischen Milliardäre Bernard Arnault und Albert Frére bereits als potentielle Käufer lanciert wurden, stehen in Runde zwei neue Namen auf der Liste.

An liquiden Mitteln dürfte es dem französischen Geldadel nicht fehlen: Frere kontrolliert die Groupe Bruxelles, Arnault ist Großaktionär beim Luxusgüterkonzern LVMH, der unter anderem Artikel von Louis Vuitton vertreibt. Jetzt sollen der in Syrien geborenen Immobilien-Mogul Simon Halabi und die britische Private-Equity-Gruppe Doughty Hanson ein neues Angebot unterbreitet haben, meldet die "Financial Times". Auch der kanadische Magna-Konzern und der australischen Medien-Mogul James Packer sollen unter den Bietern sein.

Zuvor hatte es bereits Gerüchte gegeben, das ein ägyptischer Milliardär die Ford-Tochter übernehmen wolle, auch ein US-Finanzier war im Gespräch. Außerdem wurde vermeldet, Aston Martin-Geschäftführer Ulrich Bez wolle gemeinsam mit Investoren selbst als Käufer zum Zug kommen, Ford werde aber weitere Angebote einholen.

Aston Martin wurde im Jahr 1913 gegründet und hat seitdem zahlreiche Sportwagen-Klassiker auf den Markt gebracht. Seit 1994 gehört das Unternehmen zur Ford-Gruppe. Im vergangenen Jahr hatte die Sportwagenschmiede mit 4500 Fahrzeugen einen Produktionsrekord erzielt. Welchen Anteil Ford weiter an der Tochter halten will, ist weiter unklar. Bei der Zahl der Anwärter scheint eine weitere Bieterrunde jedoch sehr wahrscheinlich. Ford wird es gern sehen: Je höher der Erlös, desto mehr Geld kommt in die derzeit klammen Kassen. (ar/sb)


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