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Jaguar: Wir wollen es wirklich wissen

15.09.2015
Jaguar: Wir wollen es wirklich wissen

Peter Modelhart. Foto: Auto-Medienportal.Net/Manfred Zimmermann
„Das ist einfach eine tolle Zeit“, freut sich Modelhart jetzt bei einem Gespräch auf dem Jaguar-Stand in Halle 5 der IAA (Publikumstage 19. - 27 September) und erinnert daran, was in den vergangenen zwölf Monaten bei den Briten schon alles passiert ist. Es begann im Frühjahr mit der ersten kompakten Limousine, dem XE. Es folgte der komplett neue XF als Modell der gehobenen Mittelklasse, der Supersportwagen F-Type erstmals mit Allradantrieb, ein Facelift vom XJ und nun der Jaguar F-Pace, den die Marketingexperten ungern als SUV, sondern lieber als Performance Crossover bezeichnet sehen.

Der XE hat die Zulassungszahlen von Jaguar nach oben springen lassen. Einen ähnlichen Effekt erwartet Modelhart auch vom F-Pace. Mit 42 390 Euro wird das Einsteigermodell des F-Pace niedriger eingepreist als ein Jaguar XE mit gleicher Motorleistung. Jaguar will sich offenbar nicht nur auf das Design des Altmeister Ian Callum und die neu erworbene Beachtung bei Publikum und Medien verlassen. Modelhart ist sich sicher, dass der F-Pace jetzt genau zum richtigen Zeitpunkt kommt. Vor fünf oder sechs Jahren hätte Jaguar ein Auto wie den F-Pace noch gar nicht bringen können, meint er. Den hätten die Käufer nicht ernstgenommen.

Aus seiner Sicht zeichnet es den Jaguar F-Pace, aber auch den XE aus, dass die Entwickler sie aus der Basis des Supersportwagen F-Type „top down“ entwickelt hätten. Deswegen zeigten beide die typischen Jaguar-Proportionen und erinnerten auch im Detail an den F-Type und seinen Vorgänger.

Einen Quantensprung erkennt Modelhart bei allen elektronischen Systemen. So hat der F-Pace vom F-Type nicht nur die Vorderachse, sondern eben auch die Regelsysteme fürs Fahrwerk übernommen. Oben drauf setzten die Entwickler eine so große Reihe von Sicherheits-, Komfort- und Informationssystemen, dass es schwerfällt, sie alle aufzuzählen. Vom Nachholbedarf will der deutsche Jaguar-Chef jedenfalls nichts mehr wissen. Modelhart ist sich sicher, dass Jaguar beim F-Pace nun auch bei den elektronischen Systemen und der Konnektivität in der ersten Liga spielt. (ampnet/Sm)


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