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Sebastian Vettel und Aston Martin: Hoffen auf das Ungewisse

18.02.2022
Sebastian Vettel und Aston Martin: Hoffen auf das Ungewisse

mid Groß-Gerau - Sebastian Vettel: Hoffen auf das neue Auto. Foto: Aston Martin
Sebastian Vettel ist begeistert. Ein bisschen verliebt ist er auch in sein neues Formel-1-Dienstauto, den Aston Martin, dem Vettel traditionell vor dem Saisonstart am 20. März in Bahrain noch einen Namen verpassen wird. Ob es wie im vergangenen Jahr der Name eines Bond-Girls sein wird? "Es muss nicht unbedingt ein Bond-Girl sein", sagte Vettel. "Aber uns wird schon was Gutes einfallen."Die wichtigste Frage lautet nämlich: Ist Aston Martin beim neuen Auto etwas Gutes eingefallen? Die Motorsport-Königsklasse startet 2022 in eine neue Ära, mit neuem Reglement und neuen Autos, die das Überholen erleichtern und Action und Spannung erhöhen sollen. Das bedeutet für Teams wie Aston Martin: (Fast) alles auf Anfang. Oder anders gesagt: Mit einer guten Lösung, was das neue Auto betrifft, kann Aston Martin einen sehr großen Schritt nach vorne machen. Es ist ein Hoffen auf das Ungewisse. Dass man selbst die Hausaufgaben bestmöglich erledigt hat und die anderen vielleicht dann doch daneben liegen. Ein weiterer Vorteil: Aston Martin kann sich wieder auf die Entwicklung des Autos konzentrieren. Das war im vergangenen Jahr auf der Strecke geblieben, weil man früh den Fokus auf das neue Auto gelegt hatte. "Wir hoffen, dass uns das nach vorne spült", so Vettel.

Das Auto ist auf jeden Fall schon mal ein Hingucker. "Es sieht auf jeden Fall anders aus. Es hat was Futuristisches. Auch durch die größeren Räder", sagte Vettel. Er weiß aber auch, dass Schönheit alleine nicht reichen wird, um regelmäßig vorne reinzufahren. "Unser Auto sieht gut aus, aber gut wird eher dadurch definiert, dass es schnell ist. Durch die Farbe ist es ein sehr schönes Auto, aber auch hier: Schön ist, was am schnellsten ist!"Was erwartet Vettel von der neuen Formel 1? Dass die Autos auf den Geraden schneller sind, dafür in den Kurven in Kombination mit den neuen, breiteren Reifen schneller rutschen. "Man muss sich immer anpassen. Das wird dieses Jahr die Kunst", sagte Vettel.

Damit es besser läuft als 2021, als Aston Martin im Mittelfeld versauerte und Vettel nur einen Podiumsplatz einfuhr, wurde Mike Krack von BMW als neuer Teamchef verpflichtet. Vettel kennt den Luxemburger aus seinen Anfangsjahren in der Formel 1. "Es hat sich angefühlt, als wäre man nie weg gewesen. Damals hatte er immer einen sehr klaren Kopf, sehr strukturiert gearbeitet, um den inneren Antrieb zu gewinnen", sagte Vettel.

Den hat Vettel auch noch, und das Gewinnen wird auch seine Zukunft bestimmen. Denn sein Vertrag läuft nach dieser Saison aus. Ob und wie es dann weitergeht mit dem 34-Jährigen - unklar. "Wir wollen uns weiterentwickeln und gewinnen. Auf dem Weg, den wir eingeschlagen haben, interessiert mich das Gewinnen am meisten. Das wird letztendlich bestimmen, was in Zukunft kommt", sagte Vettel.mid/Andreas Reiners


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