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Gebrauchtwagenverkauf: Am besten selbst abmelden

25.05.2022
Gebrauchtwagenverkauf: Am besten selbst abmelden

mid Groß-Gerau - Vertrauen ist bei einem Gebrauchtwagenverkauf gut, Kontrolle aber noch besser. Foto: geralt / pixabay.com
Wenn man seinen Gebrauchtwagen privat verkauft, geht man auf Nummer sicher, wenn man ihn selbst abmeldet. Ansonsten kann es passieren, dass die Kosten für Kfz-Versicherung und Steuer weiterlaufen, warnt das Infocenter der R+V Versicherung. Auch ein Kaufvertrag schließt dieses Risiko nicht aus.

Am unkompliziertesten ist es für Privatleute, wenn sie ihren Gebrauchtwagen an den Fachhandel verkaufen. Sobald das Fahrzeug samt Papieren übergeben ist, kümmert sich dieser auch ums Abmelden. Viele versuchen es jedoch lieber über Gebrauchtwagen-Portale oder Kleinanzeigen, weil sie sich einen höheren Verkaufspreis erhoffen. Dann bleibt das Auto meistens angemeldet - auch für Probefahrten. "Das ist nachvollziehbar, denn die wenigsten Kaufinteressierten werden sich eigens dafür ein Kurzzeitkennzeichen besorgen", sagt Christian Hartrampf, Experte Kfz-Betrieb bei der R+V Versicherung. "Hinzu kommt: Ein abgemeldetes Fahrzeug darf nicht mehr auf öffentlichen Straßen stehen. Und nicht jeder hat ein Privatgrundstück, auf dem er das Auto zwischenzeitlich parken kann." Hartrampf empfiehlt, die Ummeldung auf jeden Fall im Kaufvertrag zu vereinbaren. Doch das ist noch keine Garantie, dass die neue Besitzerin oder der neue Besitzer das Auto auch wirklich ummeldet. Betrug kommt hier immer wieder vor. "Zwar geht die Versicherung automatisch auf den Käufer über, nicht aber die alleinige Verpflichtung zur Beitragszahlung. Die Kosten für Versicherung und Steuer müssen Verkäufer in vielen Fällen weiter übernehmen, wenn das Auto nicht umgemeldet wird", erklärt R+V-Experte Hartrampf. Auf der sicheren Seite sind deshalb alle, die ihr Fahrzeug vor der Übergabe selbst abmelden. "Spätestens nach dem Verkauf müssen Versicherung und Zulassungsstelle sowieso informiert werden. Soweit möglich, empfehle ich, das lieber selbst zu machen und es nicht Dritten zu überlassen." Wer Opfer eines Betrugs geworden ist, kann eine Zwangsstilllegung des Fahrzeugs bei der Zulassungsstelle beantragen. Wenn ein Kaufvertrag vorliegt, geht das auch ohne Papiere. Dann hat die neue Besitzerin oder der neue Besitzer vier Wochen Zeit, um sich zu melden - sonst gilt das Auto als abgemeldet. Verkäuferinnen und Verkäufer sind dann von der Steuerpflicht befreit und der Versicherungsvertrag kann beendet werden.


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