Auto-News

KÜS baut neues Forschungszentrum

21.01.2022
KÜS baut neues Forschungszentrum

mid Groß-Gerau - Die Saarländische Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger mit den Geschäftsführern der Prüforganisation KÜS. Foto: KÜS
Autos entwickeln sich technologisch weiter. Das hat Folgen für die Sicherheits-Prüfung. Die Kraftfahrzeug-Überwachungsorganisation KÜS baut mittlerweile an einem Akademie- und Forschungszentrum, das auf automatisiertes Fahren spezialisiert ist. Nun kam die Saarländische Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger zu KÜS in Losheim, um sich über den Stand der Dinge zu informieren. "Ein wichtiger Meilenstein in der Geschichte der KÜS, die Aus- und Weiterbildung ist seit Gründung eine der tragenden Säulen der KÜS", betont Dipl.-Ing. Peter Schuler, Hauptgeschäftsführer der KÜS, gegenüber der Ministerin. Um den hohen Anforderungen an die Ausbildung der Prüfingenieure gerecht zu werden, investiere man daher in eine hochmoderne Gebäudeinfrastruktur, mit Pkw- und Lkw-Prüfhallen für den praktischen Ausbildungsteil, aber auch die entsprechenden Multifunktionssäle für den theoretischen Part sowie Online-Schulungen. Der Fokus liege auf möglichst optimalen Lehrbedingungen. Neben den Mitarbeitern der KÜS Akademie GmbH findet auch die Stabsstelle Forschung und Entwicklung in dem Neubau eine neue Heimat. Das Highlight: das Forschungsprojekt "KÜS Drive" (Dynamic Roadworthiness Inspection for Vehicles) - eine Innovation im Prüfwesen, bei der erstmals die Möglichkeit einer dynamischen Prüfung automatisierter Fahrfunktionen im Rahmen einer Hauptuntersuchung erforscht werden soll. Das Kernstück bildet der "Steerable Function Tester" (SFT). Dessen Erfinder, der Physiker Dr. Thomas Tentrup, ist auch der Leiter der KÜS-Stabsstelle Forschung und Entwicklung, die unter anderem mit der Konzeption und Umsetzung dieses Projekts beauftragt ist. Für das Forschungskonzept "KÜS Drive" hat die praktische Umsetzung bereits begonnen. "Noch in 2022 möchten wir mit dem Prototyp in Betrieb gehen und die Forschungsarbeit live am Prüfstand aufnehmen", beschreibt KÜS-Geschäftsführer Schuler den ehrgeizigen Plan. Die Ministerin zeigt sich beeindruckt: "Die Technologie rund um das automatisierte Fahren schreitet immer weiter voran", sagt Rehlinger. "Bei allen Chancen, die mit technischen Weiterentwicklungen verbunden sind, hat für mich die Fahr- und Verkehrssicherheit immer die allerhöchste Priorität." KÜS Drive sei dabei ein wichtiger Baustein, der dabei helfen könne, so sicher wie nur irgend möglich auf den Straßen unterwegs zu sein.


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