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Nissan Qashqai setzt neue Duftmarke

13.09.2021
Nissan Qashqai setzt neue Duftmarke

mid Groß-Gerau - Olfaktorisches Talent: Peter Karl Eastland, leitender Ingenieur für Geruchsbewertung im Nissan Technical Centre Europe. Foto: Nissan
Der Geruch eines Autos ist keine Nebensache. Darum benötigen Hersteller den richtigen Riecher. Der Nissan Qashqai setzt nun eine eigene Duftmarke. Die Ingenieure arbeiten akribisch daran, den richtigen Neuwagengeruch zu entwickeln, um damit für ein positives Erlebnis an Bord zu sorgen."Wir wollen dem Kunden das beste sensorische Erlebnis bieten", sagt Peter Karl Eastland, leitender Ingenieur für Geruchsbewertung im Nissan Technical Centre Europe. Während sich Geschmäcker und Vorlieben im Laufe der Zeit verändern, bleibe der Geruch beständig. "Daher ist es unsere Aufgabe, dass die von uns verwendeten Materialien stets einwandfrei riechen und dass alle Sinne harmonieren." Der Bewertungsprozess eines Neuwagengeruchs verbinde objektive und subjektive Beurteilungen - mit dem Ziel, den perfekten Duft zu finden.

David Moss, Senior Vice President bei Nissan, ergänzt: "Während der gesamten Entwicklungsphase eines Fahrzeugs wird monatelang daran gearbeitet, die verwendeten Materialien und Stoffe - darunter auch Kunst- und Klebstoffe - sorgfältig zu analysieren." Damit stelle man sicher, dass sie in ihrer Kombination keinen unangenehmen Geruch erzeugen. "Für uns ist das ein wichtiger Faktor, um das Fahrerlebnis eines neuen Nissan genau so zu gestalten, wie unsere Kunden es erhoffen und erwarten."In Zusammenarbeit mit den Entwicklungs- und Fertigungsabteilungen von Nissan testen Eastland und sein Team alle Stoffe bei verschiedenen Bedingungen, darunter das aufwendig produzierte Premium-Leder mit 3D-Diamant-Steppdesignunter, um reale Umgebungen nachzubilden. Dabei werden auch chemische Eigenschaften wie Temperaturveränderungen der einzelnen Materialien berücksichtigt.

Stellt sich heraus, dass ein potenzielles neues Material das gesamte Ambiente im Innenraum negativ beeinflusst, suchen Eastland und seine Kollegen nach Alternativen. "Bei jeder Veränderung oder jedem neuen Design müssen wir die einzelnen Gerüche und ihr Zusammenspiel neu bewerten", so Eastland.

Der Ingenieur hat einerseits einen Masterabschluss in Chemie mit Schwerpunkt Forensik an der britischen Leicester Universität, andererseits verfügt er über einen extrem ausgeprägten Geruchssinn. Eine Gabe, die ihm bereits in jungen Jahren bewusst wurde.

Nachdem er 2016 ins Nissan Graduate Trainee Scheme gekommen war, stellte sich sein außergewöhnliches olfaktorisches Talent als ideale Voraussetzung für die Rolle des leitenden Geruchsbewertungs-Ingenieurs heraus. Zusammen mit einem Team von weiteren Ingenieuren und Technikern ist er heute bei Nissan dafür verantwortlich, dass der Geruch an Bord von Neuwagen positiv auffällt.


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