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Umwelthilfe checkt Dienstwagen der Bunderegierung

20.05.2022
Umwelthilfe checkt Dienstwagen der Bunderegierung

mid Groß-Gerau - Die DUH hält viele Mitglieder der Bundesregierung aufgrund ihrer Dienstwagen nicht gerade für Vorbilder beim Klimaschutz. Foto: Sibylle Mohn / Fotolia / DUH
Die Ampel-Koalition versteht sich unter anderem als "Klima-Regierung". Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat am Beispiel der Dienstwagen nachgeschaut, wie weit her es ist mit den hehren Zielen der Bundesregierung. Ergebnis: Von neun Fahrzeugen der Bundesminister überschreiten sieben den CO2-Flottengrenzwert von 95 g/km auf der Straße deutlich. Der durchschnittliche CO2-Ausstoß der Bundesministerien habe sich mit 208 g/km gegenüber 2021 (229 g CO2/km) wenig verändert. Die leichte Verbesserung sei zudem fast ausschließlich auf einzelne Lichtblicke zurückzuführen. Die sieht die DUH im Auswärtigen Amt, das als erstes Bundesministerium eine Grüne Karte erhält, bei Landwirtschaftsminister Özdemir und Umweltministerin Lemke mit klimafreundlichen reinen E-Autos sowie bei Staatssekretärin Jennifer Morgan und den Staatssekretären Sven Giegold und Udo Philipp, die auf persönliche Dienstwagen ganz verzichten.

Auch einige Landespolitiker erhalten schlechte Noten: Schlusslichter im Gesamtranking sind dieses Jahr erneut Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier, Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius und der Nordrhein-Westfälische Innenminister Herbert Reul. Sie haben jeweils einen Audi A8 als Dienstwagen gewählt, der 488 g/km realen CO2-Ausstoß auf die Straße bringen soll.


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