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Volvo EX90 erkennt seine Insassen

28.09.2022
Volvo EX90 erkennt seine Insassen

mid Groß-Gerau - Volvo will keinen im Auto zurücklassen. Im EX90 warnt eine Insassenerkennung den Fahrer spätestens beim Abschließen, dass er Kind oder Haustier im Wagen vergessen hat. Foto: Volvo
EX90 ist der Name des künftigen Elektro-Flaggschiffs der Marke Volvo. Vorgestellt wird der große Schweden-Stromer erst im November 2022. Doch technische Details kommen bereits ans Licht. Zum Beispiel verfügt der EX90 über eine neuartige Insassenerkennung. Das weltweit erste Innenraum-Radarsystem überwacht dabei das komplette Interieur, was verhindern soll, dass menschliche oder tierische Passagiere unbeabsichtigt im Fahrzeug zurückgelassen werden.

Der moderne Alltag ist vollgepackt mit Terminen und Aufgaben, die Stress hervorrufen, ablenken - und im schlimmsten Fall dafür sorgen, dass man den Nachwuchs auf der Rückbank oder den Hund im Kofferraum vergisst. Ob kalt oder heiß, bei extremen Temperaturen wird das schnell zur Gefahr: Bei 30 Grad Celsius verwandelt sich der Innenraum in einen Glutofen - und selbst bei 16 Grad Celsius Außentemperatur kann das Thermometer innen auf rund 40 Grad ansteigen. Hier setzt der Volvo EX90 mit seiner neuen Insassenerkennung an.

Das hochpräzise und empfindliche Radarsystem erkennt selbst kleinste Bewegungen im Submillimeterbereich - zum Beispiel die leise, kaum wahrnehmbare Atmung eines schlafenden Kindes im Fond. Das eigens von Volvo Ingenieuren entwickelte System erstreckt sich als erstes seiner Art über das gesamte Fahrzeuginterieur. Es nutzt Sensoren in der Dachkonsole, den Leselampen im Dach und im Kofferraum.

Damit soll die Insassenerkennung einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit leisten und Tragödien verhindern können. US-Statistiken zufolge sind allein in den USA seit 1998 mehr als 900 Kinder gestorben, weil sie im heißen Auto zurückgelassen wurden. Befinden sich noch Insassen im Fahrzeug, erfährt der Fahrer dies spätestens beim Abschließen. Denn der Volvo EX90 lässt sich nicht verriegeln, wenn das Innenraum-Radarsystem aktiviert ist und menschliche oder tierische Insassen bemerkt. Auf dem Touchscreen in der Mittelkonsole erscheint dann eine Erinnerung, den Innenraum auf Passagiere zu überprüfen.

Zeitgleich kann die Klimatisierung eingeschaltet bleiben. Werden Kinder oder Tiere beispielsweise für den Sprung in den Supermarkt bewusst im Fahrzeug gelassen, sinkt dadurch das Risiko einer Unterkühlung oder eines Hitzeschlages. Auch der Fahrer selbst profitiert, wenn der Innenraum bei seiner Rückkehr angenehm temperiert ist.


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