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VW will sich "neu erfinden"

23.07.2021
VW will sich

mid Groß-Gerau - Künftig elektrisch, nachhaltig und autonom: der VW-Konzern. Foto: Volkswagen
Große Töne von Volkswagen-Chef Herbert Diess auf der Hauptversammlung des VW-Konzerns: Mit "New Auto" wolle man Volkswagen "neu erfinden". Innerhalb der nächsten zehn Jahre werde das Auto nachhaltig, sicher, intelligent und schließlich autonom fahren. Individuelle Mobilität stehe vor einer glänzenden Zukunft. "Mit unseren starken Marken und weltweiten Technologieplattformen haben wir einen klaren Plan, um auch in der neuen Welt der Mobilität eine führende Rolle zu spielen."Mit seiner Fähigkeit, Plattformen global zu skalieren, wolle der Volkswagen-Konzern seine Marktanteile in der E-Mobilität noch ausbauen, sagte Diess. Er bekräftigte dabei seine Überzeugung, dass sich nur mit der E-Mobilität die CO2-Emissionen im Straßenverkehr in den nächsten zehn Jahren signifikant senken ließen und verwies gleichzeitig auf die jüngst vorgestellten Pläne der EU-Kommission. "Unser Ziel: Weltmarktführer für E-Fahrzeuge werden," betont Diess.

Mit 26 Prozent Marktanteil habe der Volkswagen-Konzern in Europa im ersten Halbjahr mehr Elektroautos verkauft als jedes andere Unternehmen. Mit einer eigenen Produktion in den Kernmärkten China und USA sieht sich Volkswagen gut aufgestellt, die E-Mobilität global schnell weiter hochzufahren. "Wir gehen davon aus, dass unsere Margen in der E-Mobilität und im Verbrenner-Geschäft bereits in zwei bis drei Jahren auf demselben Niveau liegen werden."In der Premium-Abteilung erzielte Audi als führende Marke im ersten Halbjahr 2021 ein starkes operatives Ergebnis und einen Auslieferungsrekord. Im Fokus stehen die Elektrifizierung und Digitalisierung des Modellportfolios. Herbert Diess: "Kein anderer Premiumhersteller bietet ein vergleichbares Angebot an E-Autos." Dieses werde Audi weiter ausbauen - unter anderem durch das Hightech-Projekt Artemis. "Damit entwickelt Audi einmal mehr modernste Technologien für den gesamten Konzern."Die tschechische Marke Skoda setzt ihre Modelloffensive ebenfalls fort. Diess kommentiert: "Der neue Octavia ist mit Hybrid-Antrieben und seiner Internetfähigkeit das Vorbild seiner Klasse. Mit dem Enyaq ist Skoda in die Ära der E-Mobilität vorgestoßen." Zudem habe Skoda international in diesem Jahr die Verantwortung für die Regionalmärkte Russland und Nordafrika übernommen.

Porsche spiele mit nachhaltigen Gewinn-Margen von über 15 Prozent in einer eigenen Liga. Sogar im schwierigen Jahr 2020 habe die Sportwagenmarke ihre zweistellige Profitabilität aufrechterhalten. Porsche sei stärker als je zuvor, sagt Diess. Der Auftragsbestand des Taycan liege aktuell bei vier bis fünf Monaten. Die Marke Bugatti soll vorbehaltlich behördlicher Zustimmungen in ein Gemeinschaftsunternehmen mit Rimac eingebracht werden.


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