Mit einer Absichtserklärung haben die Stadt Hamburg und die BMW-Gruppe eine strategische Partnerschaft im Bereich der urbanen Mobilität geschlossen. Ziel der Grundsatzvereinbarung: die Hamburger Flotte von DriveNow, dem Carsharing Joint Venture von BMW/Mini und Sixt, bis 2019 auf bis zu 550 elektrifizierte Fahrzeuge zu erweitern.
Geplant sind circa 400 rein elektrische Fahrzeuge und in etwa 150 Plug-in-Hybride. Parallel will Hamburg bis 2019 schrittweise 1150 Ladepunkte zur Verfügung zu stellen und als erste Stadt Deutschlands Parkplätze für Gemeinschaftsauto- und Elektrofahrzeuge in größerem Umfang anbieten.
„DriveNow ist bereits heute eine echte Erfolgsstory - nicht nur in Hamburg. Ich bin davon überzeugt, dass wir mit diesem Schritt künftig noch mehr Nutzer für elektrifiziertes Carsharing begeistern können" sagt der zuständige BMW-Vorstand Peter Schwarzenbauer (57).
Olaf Scholz (59, SPD), Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg: „Wir wollen den Verkehr sauberer, leiser und effizienter machen und dadurch die Lebensqualität in der Stadt weiter verbessern. Dieses Ausbauprogramm schafft die Voraussetzung für den Betrieb einer der größten elektrifizierten Carsharing-Flotten. Integriertes E-Carsharing, verknüpft mit dem klassischen ÖPNV, schafft einen urbanen Personenverkehr der Zukunft mit mehr Flexibilität und Belastbarkeit auch in Hauptverkehrszeiten."
Die Implementierung wird ab Sommer dieses Jahres Zug um Zug erfolgen. Damit wird sichergestellt, dass sich das Angebot von elektrifizierten Fahrzeugen und Ladepunkten syncron entwickelt.
Bereits seit Anfang 2015 besteht bei der BMW Group das Kompetenzzentrum Urbane Mobilität. Diese Einheit soll als Impulsgeber wirken, um in enger Zusammenarbeit mit Städten und lokal engagierten Mobilitätsanbietern nachhaltige Konzepte für die Mobilität im urbanen Raum zu entwickeln. Damit bringt die BMW Group ihre Lösungskompetenz im Mobilitätssektor ein, um innovative und skalierbare Alternativkonzepte zu erarbeiten. Das Beispiel Hamburg zeigt, dass durch Kooperationen zwischen Kommunen und Privatunternehmen der Weg der Städte in eine nachhaltige Mobilität aktiv gestaltet werden kann. (dpp-AutoReporter/wpr)