Mobile Zukunft

NAIAS 2017: Fords Vision einer Stadt der Zukunft

13.01.2017
NAIAS 2017: Fords Vision einer Stadt der Zukunft

Auf der North American International Auto Show (NAIAS, bis 22. Januar) stellt Ford seine Ideen zur ‚Stadt der Zukunft‘ mit Lösungsansätzen für den innerstädtischen Individualverkehr vor. Gemeinsam mit Großstädten auf der ganzen Welt will man zukunftsfähige Konzepte entwickeln, um den zunehmenden Herausforderungen der individuellen Mobilität - namentlich Verkehrsstillstand und Luftverschmutzung - entgegenzuwirken.

Das neu gegründete ‚City Solution Team‘ ist innerhalb der Automobilindustrie einzigartig und verfolgt ein klares Ziel: Es schlägt den jeweiligen Stadt-Gesellschaften maßgeschneiderte Mobilitätslösungen vor, testet sie und entwickelt die Konzepte weiter. Hierfür kooperiert das Team auch mit der gemeinnützigen Stiftung ‚Bloomberg Philanthropies‘ und dem von ihr unterstützten weltweiten Klima- und Energiekonvent der Bürgermeister (‚Global Coalition of Mayors‘).

„Wir stehen vor einer Problematik, die weit über Verkehrsstaus hinausgeht - sie stellt die Menschheit vor eine immense Aufgabe. Sie beeinflusst unser Wohlbefinden und den Zugang zu Gesundheitsversorgung, sauberem Trinkwasser und Nahrung bis hin zu sicherem Lebensraum und die Chance auf einen Arbeitsplatz", unterstreicht Bill Ford, Aufsichtsratvorsitzender der Ford Motor Company. „Wenn wir die Mobilitätsherausforderungen bestehen, bietet sich uns die Möglichkeit, eine bessere Welt für die künftigen Generationen zu schaffen. Vor uns liegt eine einzigartige Aufgabe, aber auch eine große Verantwortung."

Mit seiner auf der NAIAS vorgestellten Vision ‚City of Tomorrow‘ beschreibt der Konzern, wie moderne Entwicklungen - wie zum Beispiel autonome Fahrzeuge und Elektromobile sowie vernetzte Verkehrsangebote wie Car Sharing, Mitfahrservices (Ride Sharing) oder Fahrtenvermittlung (Ride Hailing) - bereits in naher Zukunft mit der Verkehrsinfrastruktur interagieren können. Das Ergebnis wäre eine Art ‚Transport-Ökosystem‘.

So denkt Ford zum Beispiel an Straßen, deren Spurverteilung sich fortlaufend dem aktuellen Bedarf anpasst. Abseits der großen Verkehrsschlagadern können Fahrräder oder auch Drohnen eine sinnvolle Option für die ‚letzte Meile‘ bis zum Ziel darstellen - dies gilt für den Personen- ebenso wie für den Warentransport. (dpp-AutoReporter/wpr)



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